Camping in Death Valley: Welchen Campground wählen, Reservierung und Preise
In Death Valley gibt es 9 Campgrounds, die vom National Park Service verwaltet werden. Die meisten sind ganzjährig geöffnet. Für die gefragtesten Plätze (Furnace Creek, Stovepipe Wells) brauchst du von Oktober bis April eine Reservierung. Außerhalb dieses Zeitraums werden mehrere Plätze nach dem Prinzip First Come, First Served vergeben. Außerdem kannst du kostenlos im Backcountry übernachten, wenn du einige strenge Regeln einhältst.
Der Park ist 365 Tage im Jahr geöffnet. Im Juli steigt die Temperatur am Talboden regelmäßig über 48 °C. Hier ist die Wahl des Campgrounds und der Reisezeit mehr als anderswo eine Frage der Sicherheit und nicht nur des Komforts.
Die Campingplätze im Park (12)
- Campingplatz Emigrant Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 10 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Texas Springs Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 106 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Sunset Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 230 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Stovepipe Wells Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 190 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Wildrose Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 23 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Furnace Creek Campground recreation.gov · 136 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Mesquite Spring Campground Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 40 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Thorndike Campground (Primitive) Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 6 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Mahogany Flat Campground (Primitive) Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 9 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Eureka Dunes Campground (Primitive) Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 7 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Homestake Campground (Primitive) NPS ansehen · 10 Stellpl. Route ↗
- Campingplatz Saline Valley Campground (Primitive) Wer zuerst kommt, mahlt zuerst · 15 Stellpl. Route ↗
Basiskarte © OpenStreetMap · © CARTO Kannst du in Death Valley campen?
Ja, und das ist sogar eine der besten Möglichkeiten, den Park zu erkunden. Mit 13.650 km² ist Death Valley der größte Nationalpark der USA in den zusammenhängenden 48 Bundesstaaten. Wenn du vor Ort campst, ersparst du dir die täglichen Fahrten von Las Vegas (etwa 280 km) oder Los Angeles (etwa 450 km).
Wildes Campen auf dem Talboden ist verboten. Abseits der offiziellen Campgrounds ist Backcountry Camping unter strengen Bedingungen erlaubt. Du musst dich von asphaltierten Straßen und natürlichen Wasserstellen fernhalten und vor der Abfahrt im Visitor Center einen kostenlosen Permit abholen.
Die Campgrounds im Park
Death Valley ist groß genug, dass die Wahl des Campgrounds deinen Aufenthalt wirklich verändert. Hier findest du die 9 offiziellen Plätze, nach Regionen geordnet.
Bereich Furnace Creek (Mitte des Tals)
Der Furnace Creek Campground ist der wichtigste Campground des Parks. Er liegt unter dem Meeresspiegel, etwa 58 m darunter, und bietet Plätze für Zelte und Wohnmobile, teilweise mit Stromanschluss. Ein Visitor Center, ein Lebensmittelgeschäft, eine Tankstelle und Restaurants erreichst du in wenigen Minuten zu Fuß. Nur in diesem Talbereich gibt es Ladestationen. Von Oktober bis April ist eine Reservierung dringend empfohlen.
Der nahe gelegene Sunset Campground ist auf Wohnmobile und leichte Zelte ausgerichtet und hat keine Anschlüsse. Er ist einfacher ausgestattet, aber nützlich, wenn der Furnace Creek Campground voll ist.
Der Texas Spring Campground schließt im Sommer und öffnet von Oktober bis Mai wieder. Er nimmt Zelte und kleine RVs auf und ist weniger voll als Furnace Creek.
Bereich Stovepipe Wells (Mitte bis Westen)
Der Stovepipe Wells Campground liegt neben dem gleichnamigen Ort mit seiner Tankstelle und seinem Saloon. Der Campground nimmt Zelte und Wohnmobile auf, einige Plätze haben einen Stromanschluss. Er ist der ideale Ausgangspunkt für die Mesquite Flat Sand Dunes, die nur wenige Kilometer entfernt liegen.
Norden des Parks
Der Mesquite Spring Campground ist der abgelegenste Platz des Parks und liegt im nördlichen Bereich. Er ist ganzjährig geöffnet und nimmt Zelte und RVs auf. Die Atmosphäre ist deutlich ruhiger als am Talboden. Im Winter und Frühling gehört er zu unseren Lieblingsplätzen.
Campgrounds in den Bergen (Panamint Range)
An den Hängen der Panamint Range im Westen des Parks bieten drei Campgrounds im Sommer einen wertvollen Rückzugsort. Die Temperaturen liegen dort 10 bis 15 °C niedriger als im Tal.
Der Wildrose Campground liegt auf etwa 1.300 m Höhe, ist mit einem normalen Auto erreichbar, kostenlos und ganzjährig geöffnet. Die Sanitäranlagen sind einfach, dafür ist es bemerkenswert ruhig.
Thorndike und Mahogany Flat liegen auf 2.400 bis 2.600 m Höhe. Du erreichst sie nur mit einem 4x4-Fahrzeug mit großer Bodenfreiheit über eine steinige Piste. Dafür campst du zwischen hoch gelegenen Kiefern und genießt Panoramen, die den schwierigen Weg allemal wert sind. Auch diese Plätze sind kostenlos.
Der Emigrant Campground liegt am unteren Ende des Osthangs des Parks. Er ist kostenlos, nur für Zelte geeignet und auf eine Nacht begrenzt. Für einen kurzen Zwischenstopp am Parkeingang ist er praktisch.
Wohnmobil (RV) oder Zelt: Welchen Platz solltest du wählen?
Death Valley kannst du mit einem Wohnmobil besuchen, wenn du dich ein wenig vorbereitest. Furnace Creek und Stovepipe Wells bieten Plätze mit Stromanschlüssen und ausreichend Raum für große Fahrzeuge. Ein RV mit integrierter Klimaanlage ist in der Übergangszeit ein echter Vorteil, wenn die Nächte mild, aber nicht kühl sind.
Die Campgrounds in den Bergen, Thorndike und Mahogany Flat, sind dagegen für Wohnmobile nicht erreichbar. Die steinige Piste verlangt viel Bodenfreiheit und ein kompaktes Fahrzeug. Manche Mietwagenfirmen verbieten unbefestigte Straßen vertraglich, unabhängig vom Fahrzeug. Prüfe deinen Vertrag, bevor du dich auf diese Wege begibst. Die Wohnmobil-Anleitung für Death Valley enthält alle Einzelheiten zu den Einschränkungen je nach Modell und zu den Entsorgungsstationen im Park.
Für Zeltcamper sind die Berg-Campgrounds von Juni bis August mit Abstand am angenehmsten. Auf 2.000 m zu schlafen, während das Tal bei 50 °C glüht, verändert das Erlebnis grundlegend.
In der Nähe campen: Möglichkeiten außerhalb des Parks
Wenn der Park voll ist, was an den März- und Aprilwochenenden schnell passiert, gibt es in der Umgebung einige Alternativen. Panamint Springs Resort direkt am Westeingang bietet Plätze für Zelte und RVs. Rund um Beatty in Nevada, östlich des Parks, nehmen mehrere private Campgrounds weitere Gäste auf. Der Unterkunftsführer für Death Valley stellt alle Lodges, Hotels und privaten Campgrounds in der Umgebung vor.
Wildcampen und Übernachten im Backcountry
Backcountry Camping ist in fast allen Teilen des Parks erlaubt. Diese Regeln sind nicht verhandelbar:
- Hol dir vor der Abfahrt im Visitor Center oder bei einem Ranger einen kostenlosen Permit.
- Wähle einen Platz abseits asphaltierter Straßen und stark besuchter Bereiche wie Campgrounds und Visitor Centers.
- Halte den vorgeschriebenen Mindestabstand zu jeder natürlichen Wasserstelle ein. Die genauen Abstände stehen auf dem Permit-Formular.
- Im Tal darfst du kein Bodenfeuer machen. Gaskocher sind erlaubt.
- Halte Leave No Trace vollständig ein. Nimm deinen Müll und in Bereichen ohne Toiletten auch deine menschlichen Hinterlassenschaften wieder mit. WAG-Beutel gibt es im Visitor Center.
Für mehrtägige Routen im Backcountry findest du im Wanderführer für Death Valley weitere Informationen.
Wie und wann solltest du deinen Campground in Death Valley reservieren?
Reservierungen laufen über recreation.gov und sind bis zu sechs Monate im Voraus möglich. Nimm dieses Zeitfenster ernst: Plätze im Furnace Creek Campground für März und April sind innerhalb weniger Stunden nach Freischaltung der Reservierungen vergeben.
Für Plätze ohne Reservierungsmöglichkeit, etwa im Sommer oder nach dem Prinzip First Come, First Served, solltest du früh morgens eintreffen. Die Abreise erfolgt vor 11 Uhr, danach werden frei gewordene Plätze sofort neu vergeben.
Unsere Empfehlung ist einfach: Für die meisten Campgrounds eignen sich Frühling (März bis Mai) und Herbst (Oktober bis November). Im Sommer solltest du nur in den Bergen campen. Der Klimakalender nach Monaten zeigt dir je nach deinen Vorlieben den besten Zeitraum.
Preise: Was kostet eine Nacht auf einem Campground in Death Valley?
Im Park reicht die Auswahl von kostenlosen Plätzen bis zu komfortablen Campgrounds mit Service:
- Kostenpflichtige Campgrounds (Furnace Creek, Sunset, Texas Spring, Stovepipe Wells, Mesquite Spring): je nach Platz und Stromanschluss zwischen 14 US-Dollar und 36 US-Dollar pro Nacht.
- Kostenlose Campgrounds (Emigrant, Wildrose, Thorndike, Mahogany Flat): keine Gebühren, aber auch kein Service.
In jedem Fall kommt die Eintrittsgebühr für den Park hinzu: 30 US-Dollar pro Fahrzeug, 25 US-Dollar pro Motorrad und 15 US-Dollar pro Person zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Der parkbezogene Jahrespass kostet 55 US-Dollar. Der America the Beautiful Pass kostet 80 US-Dollar, gilt zwölf Monate in allen US-Nationalparks und lohnt sich bereits ab zwei besuchten Parks im Jahr. Die Seite Preise und Pässe erklärt die Eintrittsgebühren und die verschiedenen Pässe.
Sicherheit und wichtige Regeln beim Campen
In Death Valley können logistische Fehler besonders teuer werden. Die folgenden Punkte sind Vorgaben und keine bloßen Empfehlungen.
Wasser. Plane außerhalb des Tals mindestens 4 Liter pro Person und Tag ein, im Sommer mehr. Wasserstellen zum Auffüllen gibt es nur selten: im Furnace Creek Visitor Center, in Stovepipe Wells Village und bei Panamint Springs. Prüfe vor deiner Abfahrt ins Backcountry, ob sie verfügbar sind.
Lebensmittel. In Death Valley sind keine Bärensicheren Boxen vorgeschrieben, da es im Park keine Bären gibt. Kojoten und Wüstenfüchse sind jedoch opportunistisch und fühlen sich in der Nähe von Camps pudelwohl. Bewahre Lebensmittel in deinem Fahrzeug oder in den Metallboxen auf, die an den Plätzen bereitstehen.
Hitze. Lass Kinder und Tiere niemals in einem geschlossenen Fahrzeug zurück, auch nicht für wenige Minuten. Der Asphalt kann im Juli über 80 °C heiß werden. Prüfe den Reifendruck, bevor du bei großer Hitze losfährst. Wenn du im Backcountry unterwegs bist, informiere eine vertraute Person über deine Route und dein geplantes Rückkehrdatum.
Nächte in den Bergen. Auch im August sinken die Temperaturen bei Mahogany Flat nachts unter 10 °C. Ein passender Schlafsack bleibt deshalb auch im Sommer unverzichtbar.
Welchen Campground solltest du je nach deinen Vorlieben wählen?
| Vorlieben | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Erster Besuch, Komfort und Service | Furnace Creek Campground |
| Mit Kindern unterwegs | Furnace Creek oder Stovepipe Wells |
| Wohnmobil mit Stromanschluss | Furnace Creek oder Stovepipe Wells (Hookups verfügbar) |
| Ruhe und Natur, Zelt | Mesquite Spring oder Wildrose |
| Sommer ohne die Hitze des Tals | Wildrose, Thorndike oder Mahogany Flat (für die beiden letzten 4x4 nötig) |
| Nullbudget | Emigrant, Wildrose, Thorndike oder Mahogany Flat (kostenlos) |
Für eine Unterkunft in einer Lodge oder einem Hotel im Park lies den Guide zu Hotels und Lodges in Death Valley. Einen Überblick über die Reiseplanung und Logistik bietet dir der Death-Valley-Guide mit allen Rubriken zum Park.
Häufige Fragen
Wo solltest du für einen Besuch in Death Valley übernachten?
Wenn du im Park schlafen möchtest, kannst du zwischen den 9 Campgrounds des Parks, den Lodges in Furnace Creek und Stovepipe Wells oder Hotels in Orten am Park wie Beatty in Nevada oder Ridgecrest in Kalifornien wählen. Unsere Seite Übernachten vergleicht alle Möglichkeiten und nennt die jeweiligen Preisspannen.
Kannst du im Death Valley kostenlos campen?
Ja. Die Campgrounds Emigrant, Wildrose, Thorndike und Mahogany Flat sind kostenlos und brauchen keine Reservierung. Auch Backcountry Camping kostet nichts, der Permit ist kostenlos. Du musst dabei die Regeln des NPS einhalten.
Was kostet Camping im Death Valley National Park?
Die kostenpflichtigen Campgrounds verlangen je nach Platz und Ausstattung zwischen 14 US-Dollar und 36 US-Dollar pro Nacht. Mehrere Berg-Campgrounds sind vollständig kostenlos. Die Eintrittsgebühr für den Park von 30 US-Dollar pro Fahrzeug kommt in jedem Fall hinzu.
Wie hoch ist die Eintrittsgebühr für Death Valley National Park?
Der Eintritt kostet 30 US-Dollar pro privatem Fahrzeug, 25 US-Dollar pro Motorrad und 15 US-Dollar pro Person zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der parkbezogene Jahrespass kostet 55 US-Dollar. Der America the Beautiful Pass kostet 80 US-Dollar, gilt in allen US-Nationalparks und ist bereits ab zwei besuchten Parks im Jahr günstiger.
