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Illustriertes Poster des Nationalparks Death Valley

Death Valley besuchen: der komplette Guide für deine Reiseplanung

Von Jocelyn Pion · ~11 Min. Lesezeit · Daten: National Park Service

Bundesstaat : CA,NV Status : National Park Eintritt : 30 $ (Entrance - Private Vehicle) Klima : Désertique. Sieh das aktuelle Wetter in Death Valley

Death Valley ist Wüste in ihrer extremsten Form: der tiefste Punkt Nordamerikas, der Ort, an dem die höchste jemals auf der Erde gemessene Lufttemperatur registriert wurde, und trotzdem einer der fotogensten Parks im amerikanischen Westen. Du kommst wegen der mineralischen Landschaften, die ihresgleichen suchen: goldene Dünen, zerfurchte Badlands und rissige Salzflächen, so weit das Auge reicht. Die gute Nachricht: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erreichst du mit dem Auto und auf kurzen Wegen zu Fuß. Plane ein bis zwei volle Tage ein, um die Highlights zu sehen, und mehr, wenn du in den abgelegenen Norden vorstoßen möchtest. Dieser Guide gibt dir den Überblick. Zu jeder Frage findest du im Text einen ausführlichen Spezialguide.

Death Valley kompakt: Wo liegt der Park und wie kommst du hin?

Der Park erstreckt sich östlich der Sierra Nevada über Kalifornien und Nevada. Mit mehr als 13.000 km² ist er der größte Nationalpark der Vereinigten Staaten außerhalb Alaskas. Das touristische Zentrum liegt rund um zwei winzige, strategisch wichtige Orte: Furnace Creek im südlichen Zentrum mit dem wichtigsten Visitor Center und Stovepipe Wells etwas weiter nordwestlich.

Die meisten Besucher kommen aus Las Vegas, etwa zwei Autostunden entfernt, über die CA-190 und Death Valley Junction. Von der kalifornischen Küste, etwa aus Los Angeles, brauchst du eher vier bis fünf Stunden. Der Park hat mehrere Eingänge. Praktisch zu wissen: Nicht an jeder Zufahrt gibt es eine klassische Kassenstation. Du zahlst den Eintritt an Automaten oder im Visitor Center.

Bevor du losfährst, solltest du unbedingt außerhalb des Parks oder an den wenigen Tankstellen in Furnace Creek und Stovepipe Wells tanken und Wasser kaufen. Die Preise dort sind hoch. Zwischen zwei Sehenswürdigkeiten liegen oft mehrere Dutzend Kilometer, ohne dass es dazwischen einen Laden gibt.

Lage von Death Valley in den USAKarte der USA in Albers-Projektion.Death Valleyist in der Region markiert « Ouest & Pacifique », liegt inCalifornia, Nevada.
Death Valleyliegt inCalifornia, Nevada, in der Region Ouest & Pacifique.

Eintrittspreise, Pass und Reservierung

Der Eintritt in Death Valley ist kostenpflichtig und gilt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Die offiziellen Parkgebühren:

  • Privates Fahrzeug, bis zu 15 Personen: 30 US-Dollar.
  • Motorrad: 25 US-Dollar.
  • Fußgänger, Radfahrer oder Buspassagier: 15 US-Dollar pro Person.

Wenn du auf deinem Roadtrip mehrere Nationalparks besuchst, lohnt sich der Jahrespass „America the Beautiful“ für 80 US-Dollar schnell. Er gilt ein Jahr lang in allen Parks des Bundes. Es gibt auch einen eigenen Jahrespass für Death Valley für 55 US-Dollar. Der lohnt sich aber nur, wenn du mehrmals in den Park zurückkehrst.

Gut zu wissen: Für den Eintritt brauchst du keine Reservierung. Death Valley arbeitet nicht mit dem Zeitfenstersystem, das es in anderen Parks gibt. Du kannst jederzeit hineinfahren. Alle Informationen zu Eintritt, Pässen und kostenlosen Tagen, etwa Parkfeiertagen sowie dem Pass für die vierte Schulklasse, dem Senior Pass und dem Militärpass, findest du auf der Seite Preise & Pässe.

Reservierungen, Permits und wichtige Regeln

Reservierungen

Für den Eintritt in Death Valley brauchst du keine Reservierung. Lodges und Campingplätze mit Versorgung, also Wasser und Strom, sind dagegen zwischen Oktober und April schnell ausgebucht. Reserviere deine Übernachtungen in der Hauptsaison mehrere Wochen im Voraus.

Hiking-Permit

Für Tageswanderungen ist kein Permit nötig. Wenn du außerhalb ausgewiesener Bereiche im Backcountry campen möchtest, musst du dich kostenlos im Furnace Creek Visitor Center registrieren. Das geht schnell, ist aber Pflicht.

Wichtige Regeln

Geschwindigkeit: Ranger kontrollieren und stellen Strafzettel aus. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 72 bis 88 km/h, je nach Straße, sind technische Obergrenzen und keine Empfehlungen.

Haustiere: Hunde und Katzen sind auf asphaltierten Straßen, auf Campingplätzen und auf Parkplätzen erlaubt. Auf allen Trails sind sie strikt verboten. Bei großer Hitze wird der Asphalt so heiß, dass er die Ballen innerhalb weniger Sekunden verbrennt. Bring deine Tiere außerhalb der kühlen Monate zwischen 10 und 18 Uhr nicht nach draußen.

Sammeln: Du darfst keine Gesteine, Mineralien, Pflanzen oder Fossilien sammeln. Das gilt auch für die berühmten Steine der Racetrack Playa, die besonderen Regeln unterliegen.

Feuer: Lagerfeuer sind nur in den dafür vorgesehenen Feuerstellen auf ausgebauten Campingplätzen erlaubt. Feuer direkt auf dem Boden ist überall sonst im Park verboten.

Drohnen: Drohnen dürfen in allen amerikanischen Nationalparks nicht geflogen werden, außer mit einer vorherigen Genehmigung des NPS (National Park Service).

Abfall: Das Leave-No-Trace-Prinzip gilt strikt. Nimm alles wieder mit, was du mitbringst, auch organische Abfälle.

Unser Guide Wanderungen erklärt die Bedingungen auf jedem Trail und mögliche saisonale Einschränkungen.

Wie bewegst du dich in Death Valley fort?

Death Valley erkundest du mit dem Auto, Punkt. Anders als in Zion gibt es keinen kostenlosen Shuttle. Dein Fahrzeug ist dein einziges Verkehrsmittel, und die Entfernungen sind groß. Das Rückgrat des Parks bildet die CA-190. Sie ist asphaltiert, für alle Fahrzeuge geeignet und verbindet Furnace Creek mit Stovepipe Wells. Unterwegs kommst du an mehreren wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Drei Arten von Straßen und Pisten gibt es im Park:

  • Asphaltstraßen wie CA-190, Badwater Road und Artists Drive: mit jedem normalen Mietwagen befahrbar.
  • Pisten mit festem Schotter wie Mesquite Flat und Ubehebe: mit einem normalen Fahrzeug und vorsichtiger Fahrweise befahrbar.
  • Technische Pisten wie Racetrack Playa und Titus Canyon: nur für geländegängige 4x4-Fahrzeuge mit hoher Bodenfreiheit und verstärkten Reifen geeignet. Eine Reifenpanne auf der Racetrack-Piste kann beim Abschleppen sehr teuer werden.

Mietwagenverträge verbieten unbefestigte Pisten meist. Prüfe deinen Vertrag, bevor du den Asphalt verlässt. Einzelheiten dazu, welche Gebiete du mit deinem Fahrzeug erreichst, und zum aktuellen Straßenzustand, denn nach Sturzfluten sperrt der Park Straßen regelmäßig, findest du in unserem Guide Unterwegs in Death Valley.

Wie viel Zeit brauchst du für Death Valley?

Wie viel Zeit solltest du für Death Valley einplanen? Ein voller Tag reicht für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden, wenn du effizient unterwegs bist: Zabriskie Point bei Sonnenaufgang, Badwater Basin, Artists Drive, Golden Canyon und Dante's View. Das ist die häufig gewählte Variante „an einem Tag ab Las Vegas“, und sie funktioniert.

Wenn du Zeit zum Durchatmen haben und zusätzlich die Mesquite Flat Sand Dunes und Mosaic Canyon sehen möchtest, plane zwei Tage mit einer Übernachtung im Park ein. Drei Tage oder mehr geben dir Zugang zum wilden Norden mit Ubehebe Crater und Racetrack Playa sowie zu richtigen Wanderungen. Unser Rat: Zwei Tage sind der beste Kompromiss zwischen den Highlights und nicht ständigem Fahren. Unsere detaillierten, nach Stunden geplanten Routen findest du auf der Seite Route & Aufenthaltsdauer.

Was kannst du in Death Valley sehen und unternehmen?

Der Park gliedert sich in klar voneinander getrennte Gebiete. Du erkundest sie von den leicht zugänglichen Bereichen rund um Furnace Creek bis in den abgelegenen Norden. So behältst du den Überblick über diese riesige Landschaft.

Reisetagebuch · 3 Bereiche

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Gebiet Furnace Creek und Süden: die wichtigsten Highlights auf engem Raum

Hier konzentriert sich alles, was du bei einem ersten Besuch sehen solltest. Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten liegen in gut erreichbarer Entfernung voneinander.

  • Badwater Basin: die Salzfläche 85 Meter unter dem Meeresspiegel und damit der tiefste Punkt Nordamerikas. Ein Boardwalk führt zu den rissigen Salzpolygonen. Geh ein paar Minuten weiter in Richtung Zentrum, um der Menge und den Fußspuren zu entkommen.
  • Zabriskie Point: der Aussichtspunkt über die welligen Badlands. Bei Sonnenaufgang ist der Anblick besonders eindrucksvoll, wenn das flache Licht die Grate herausarbeitet. Vom Parkplatz sind es zwei Minuten.
  • Dante's View: Auf mehr als 1.600 m Höhe eröffnet sich ein weit reichender Blick über das gesamte Tal. Hier ist es oft 15 bis 20 °C kühler als unten im Tal. Nimm eine Jacke mit.
  • Artists Drive und Artists Palette: eine Einbahnstraße durch Hügel, die von oxidierten Mineralien grün, rosa und violett gefärbt sind. Am späten Nachmittag ist die Strecke besonders schön.
  • Golden Canyon und Devils Golf Course: ein Canyon, den du zu Fuß erkundest, und eine Salzfläche mit scharfkantigen Krusten. Mit Flip-Flops solltest du dich hier nicht hinauswagen.
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Zentrales Gebiet rund um Stovepipe Wells

Eine Viertelstunde weiter nördlich ändert sich die Landschaft. Jetzt bestimmen Sand und Fels das Bild.

  • Mesquite Flat Sand Dunes: die am leichtesten erreichbaren Dünen des Parks, nur wenige Schritte von der Straße entfernt. Bei Sonnenauf- und -untergang sind sie besonders schön, wenn die Kämme klare Schatten zeichnen.
  • Mosaic Canyon: ein enger Canyon mit Wänden aus poliertem Marmor. Auf einem kurzen, abwechslungsreichen Weg kletterst du zwischen den Felsblöcken hindurch.
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Gebiet im Norden: das wilde Death Valley

Der Norden ist Besuchern mit Zeit und dem passenden Fahrzeug vorbehalten. Die Anfahrt lohnt sich, wenn du Einsamkeit suchst.

  • Ubehebe Crater: ein 180 m tiefer Vulkankrater, an dessen Rand du zu Fuß entlanggehen kannst.
  • Racetrack Playa: der ausgetrocknete See, auf dem sich Steine scheinbar von selbst bewegen und Spuren im Lehm hinterlassen. Der Wind schiebt sie über eine dünne Eisschicht. Die lange, anstrengende Anfahrt erfolgt über eine Piste, für die ein 4x4-Fahrzeug Pflicht ist.

Beachte außerdem die außergewöhnliche Wüstenblüte. Der berühmte „Super Bloom“ verwandelt die Hügel in gelbe Blütenteppiche. Das seltene und unvorhersehbare Phänomen hängt von gut verteilten Winterregen ab. Du kannst es weder garantieren noch planen.

Die schönsten Wanderungen in Death Valley

Entgegen der verbreiteten Vorstellung kannst du in Death Valley wandern, vor allem von Oktober bis April. Zu den einfachen Klassikern gehören Golden Canyon mit einer flexibel gestaltbaren Runde, Mosaic Canyon und Natural Bridge. Sie sind kurz und technisch unkompliziert. Wer kräftige Waden hat, kann zum Telescope Peak aufsteigen, dem mit 3.366 m höchsten Punkt des Parks. Von oben reicht der Blick über die heiße, von verschneiten Gipfeln umgebene Landschaft. Dieser Kontrast fasst Death Valley treffend zusammen.

Die wichtigste Regel: Im Sommer wanderst du tagsüber niemals im Talboden. Die Hitze kann dort innerhalb weniger Stunden tödlich werden. Details zu Trails, Entfernungen, Höhenmetern und Schwierigkeitsgraden findest du in unserer Auswahl der Wanderungen in Death Valley.

Der ausführliche Reiseführer Wanderungen im Death Valley: die schönsten Touren (+ Schwierigkeit & Zufahrt) Die schönsten Wanderungen im Death Valley nach Gebiet und Schwierigkeit Reiseführer lesen →

Tiere und Pflanzen beobachten

Trotz seines Namens ist das Tal nicht tot. Hier leben Kojoten, Kitfüchse und in den höheren Lagen Rocky-Mountain-Dickhornschafe. Eine besondere Art ist der Death Valley Pupfish, ein kleiner Fisch, der in salzigen Quellen überlebt und als Überbleibsel eines verschwundenen Sees gilt. Nach Regen verwandelt sich die Wüste vorübergehend in ein Blütenmeer. Füttere niemals Tiere, besonders keine Kojoten in der Nähe von Parkplätzen. Sonst werden sie abhängig vom Menschen und gefährlich. Die Arten und die besten Beobachtungsplätze stellen wir auf der Seite Tiere vor.

Der ausführliche Reiseführer Tiere im Death Valley: Welche Tiere du sehen kannst und wo Bighornschaf, Kojote, Pupfish und Wüstenschildkröte Reiseführer lesen →

Wann solltest du nach Death Valley reisen?

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Death Valley? Der Frühling von März bis April ist ideal: warme, sonnige Tage, klarer Himmel und die Möglichkeit einer Blüte, die allerdings nie garantiert ist. Der Herbst ab Ende Oktober bringt angenehme Temperaturen und klaren Himmel und ist eine hervorragende, weniger stark besuchte Alternative.

Im Winter sind die Tage mild, die Nächte kühl und das flache Licht besonders schön. Auf den Gipfeln kann manchmal Schnee liegen. Der Sommer beginnt dagegen früh und wird schnell extrem: Schon im Mai kann das Tal unerträglich heiß werden. Von Juni bis September sind 45 bis 50 °C normal. Der weltweite Rekord von 56,7 °C wurde am 10. Juli 1913 in Furnace Creek gemessen. Du kannst den Park im Sommer besuchen, solltest dabei aber im Fahrzeug bleiben und ausreichend trinken. Monatliche Details findest du in unserem Guide Wann nach Death Valley reisen, Temperaturdaten in unserer Wetterübersicht für Death Valley.

Der ausführliche Reiseführer Wann nach Death Valley reisen: beste Reisezeit, Wetter und Jahreszeiten Wann ist die beste Zeit für Death Valley? Monatliche Klimatabelle,… Reiseführer lesen →

Wo kannst du in Death Valley übernachten?

Die Übernachtung ist die größte Herausforderung in Death Valley. Das Angebot ist begrenzt und lange im Voraus ausgebucht. Drei Optionen stehen dir offen:

  • Im Park: die Lodges in Furnace Creek, darunter ein historisches Haus der gehobenen Kategorie, sowie das einfachere Motel in Stovepipe Wells. Du bist zum Sonnenaufgang schnell vor Ort, zahlst aber mehr und die Zimmer sind rasch ausgebucht.
  • Am Parkeingang: Motels in Beatty, Nevada, und Pahrump sind günstiger und liegen 40 Minuten bis eine Stunde Fahrt entfernt.
  • Camping: mehrere vom Park verwaltete Plätze, von denen einige nur im Winter geöffnet sind.

Rund um Death Valley: Was kannst du in der Umgebung unternehmen?

Death Valley lässt sich hervorragend in einen Roadtrip durch den Westen integrieren. Im Osten liegt Las Vegas, der ideale logistische Ausgangspunkt, zwei Stunden entfernt. Im Westen führt die Straße in Richtung Sierra Nevada und zu den Geisterstädten des Goldrauschs. Rhyolite, ein aufgegebener früherer Bergbauort, liegt direkt vor dem östlichen Parkeingang. Diese Kombinationen werden in unseren künftigen Guides zu Regionen und Roadtrips ihren Platz finden. Dort ordnen wir Death Valley in eine größere Route ein.

Mit der Familie unterwegs

Der Park eignet sich gut für einen Besuch mit Kindern, wenn du die richtige Jahreszeit wählst. Mit kleinen Kindern solltest du im Sommer nicht in die tiefen Lagen fahren. Bevorzuge kurze Ziele wie die Mesquite Flat Sand Dunes, den Boardwalk im Badwater Basin und den Aussichtspunkt Zabriskie Point. Das Junior-Ranger-Programm im Visitor Center beschäftigt die Jüngsten. Unsere speziellen Tipps zu Tempo, Hitzeschutz und geeigneten Aktivitäten findest du auf der Seite Mit der Familie.

Unser Fazit: Lohnt sich Death Valley?

Ja, ohne Einschränkung. Death Valley widerlegt sein Image als lebensfeindliche Gluthölle und bietet eine Landschaftsvielfalt, die kein anderer Park vereint: den tiefsten Punkt und einen der höchsten Gipfel der Wüste, mondähnliche Salzflächen, Postkarten-Dünen und farbige Canyons. Vieles davon erreichst du direkt mit dem Auto. Bei unserem Besuch im April reichte das Licht am späten Nachmittag über den Badlands von Zabriskie Point aus, um die Anfahrt zu rechtfertigen. Unser einziger Vorbehalt: Meide den Sommer, wenn du kannst, und unterschätze weder die Entfernungen noch die Hitze. Gut vorbereitet wird Death Valley zu einem prägenden Abschnitt jedes Roadtrips durch den Westen.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit brauchst du für Death Valley?

Für Death Valley solltest du mindestens einen ganzen Tag einplanen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden wie Zabriskie Point, Badwater Basin, Artists Drive und Dante's View zu verbinden. Zwei Tage mit einer Übernachtung sind der beste Kompromiss. Ab drei Tagen erreichst du auch den abgelegenen Norden.

Wie hoch ist der Eintrittspreis für Death Valley?

Der Eintritt in Death Valley kostet für ein privates Fahrzeug 30 US-Dollar und gilt sieben Tage. Mit dem Motorrad zahlst du 25 US-Dollar, als Fußgänger oder Radfahrer 15 US-Dollar. Der Jahrespass „America the Beautiful“ für mehrere Parks, 80 US-Dollar, lohnt sich ab drei besuchten Parks.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Death Valley?

Am besten besuchst du Death Valley im Frühling, von März bis April. Dann sind die Tage warm und sonnig, und vielleicht blüht die Wüste. Der Herbst von Ende Oktober bis Dezember ist eine hervorragende, weniger stark besuchte Alternative. Den Sommer solltest du meiden, denn die Temperaturen liegen dann oft über 45 °C.

Ist Death Valley ein absolutes Muss?

Ja, Death Valley gehört wegen seiner einzigartigen Landschaften zu den Höhepunkten des amerikanischen Westens: der tiefste Punkt Nordamerikas, Dünen, Salzflächen und farbige Canyons, die du größtenteils mit dem Auto erreichst. Wenn du die sommerliche Hitze meidest und dich gut vorbereitest, bleibt der Besuch als prägendes Erlebnis deines Roadtrips in Erinnerung.