Karte von Death Valley: Übersicht, Gebiete und offizielle Karte zum Download
Der Death Valley National Park erstreckt sich an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, etwa 200 km nordwestlich von Las Vegas. Mit 13.650 km² ist er der größte Nationalpark der zusammenhängenden Vereinigten Staaten. Seine Karte macht das sofort deutlich: fünf klar voneinander abgegrenzte Gebiete, eine Landschaft, die von 86 Metern unter dem Meeresspiegel im Badwater Basin bis auf 3.366 Meter an den Kämmen der Panamint Range reicht, und Entfernungen innerhalb des Parks, die du in Stunden und nicht in Minuten berechnest. Die offizielle Unigrid-Karte des NPS kannst du kostenlos auf der NPS-Website herunterladen. Den Link und weitere Informationen findest du im entsprechenden Abschnitt weiter unten.
Die offizielle Parkkarte von den Eingangsstationen mit Straßen, Bereichen, Visitor Centern und Einrichtungen. Hier ansehen oder zur Offline-Nutzung herunterladen.
Karte herunterladen (PDF) Gemeinfrei · National Park ServiceWo liegt Death Valley?
Der Death Valley National Park liegt im Nordosten der Mojave-Wüste, teils im Osten Kaliforniens und teils am südwestlichen Rand Nevadas. Das eigentliche Tal erstreckt sich auf einer Länge von rund 225 km von Norden nach Süden und wird von zwei Gebirgsketten eingerahmt: im Westen von der Panamint Range und im Osten von den Black Mountains.
Diese abgeschirmte Lage zwischen zwei Felswänden erklärt das extreme Klima der Region. Die warme Luft staut sich dort, und im Talboden fallen im Jahresmittel nicht mehr als 50 mm Niederschlag. Auf der Karte der USA liegt Death Valley ungefähr auf halber Strecke zwischen Los Angeles, 450 km südwestlich, und Salt Lake City, 680 km nordöstlich. Die meisten Besucher bauen den Park in einen größeren Roadtrip ein, der auch Zion, Bryce Canyon oder den Grand Canyon umfasst. Der Abschnitt Regionen liefert dir den erweiterten geografischen Kontext.
Die offizielle Karte von Death Valley (Unigrid NPS) herunterladen
Der NPS veröffentlicht seine Unigrid-Karte und aktualisiert sie regelmäßig. Du bekommst sie kostenlos als PDF auf nps.gov/deva im Abschnitt „Maps“. Aufgeklappt hat das Dokument das Format A2. Auf der Vorderseite befindet sich die Karte, auf der Rückseite stehen praktische Informationen wie Parkregeln, Notrufnummern, Campgrounds und Gebiete ohne Mobilfunkempfang.
Das solltest du vor der Abfahrt wissen:
- Die Unigrid-Karte zeigt asphaltierte Straßen, die wichtigsten Pisten und Einrichtungen wie Visitor Center, Tankstellen und Campgrounds.
- Ranger verteilen sie an jeder Parkzufahrt auch in gedruckter Form.
- Für Nebenpisten und abgelegene Gebiete wie Saline Valley und Eureka Dunes reicht sie nicht aus. Siehe dazu den Abschnitt „Wanderkarten“ am Ende dieser Seite.
- In weiten Teilen des Parks gibt es fast kein Mobilfunknetz. Drucke eine Kopie aus, bevor du die Hauptstraße verlässt.
Die Gebiete von Death Valley
Auf der Karte gliedert sich Death Valley in fünf geografische Gebiete mit deutlich unterschiedlichem Charakter. Die folgende Einteilung ist MECE: Jedes Gebiet ist klar abgegrenzt, und zusammen decken sie den gesamten Park ohne Überschneidungen ab.
Furnace Creek und das tiefer gelegene Tal (zentrales Gebiet)
Furnace Creek ist das logistische Zentrum des Parks. Hier findest du das wichtigste Visitor Center, ein Hotel, eine Tankstelle, einen Lebensmittelladen und einen Campground. Alle Straßen laufen auf der Highway 190 an diesem Punkt zusammen. Im Umkreis von 30 km um Furnace Creek liegen die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten: Zabriskie Point, Artists Drive, Badwater Basin, Devils Golf Course und Salt Creek. Wenn du nur einen Tag hast, bleibst du in diesem Gebiet und hast trotzdem nicht das Gefühl, viel zu verpassen.
Stovepipe Wells und die Dünen (nordwestliches Gebiet)
Stovepipe Wells liegt 45 km westnordwestlich von Furnace Creek an der Highway 190 und ist die zweite Versorgungsbasis des Parks. Es gibt dort ein Motel, einen Campground, einen Lebensmittelladen und Treibstoff. Direkt östlich des Ortes erstrecken sich die Mesquite Flat Sand Dunes über mehrere Kilometer. Sie sind die einzigen großen Dünen, die du ohne Piste mit einem normalen Auto erreichst. Du kannst dich dort frei im Sand bewegen, besondere Markierungen gibt es nicht. Präge dir von den Dünen aus den Standort deines Autos ein, bevor du weitergehst.
Ubehebe Crater und der Norden des Parks
Rund 60 km nördlich von Stovepipe Wells erreichst du den Ubehebe Crater über eine asphaltierte Straße. Der Maarvulkan hat einen Durchmesser von etwa 800 m. Der letzte Ausbruch liegt einige tausend Jahre zurück. In der Nähe ist Scotty's Castle, ein exzentrisches Anwesen aus den 1920er-Jahren, seit den Überschwemmungen von 2015 geschlossen. Ein Termin für die Wiedereröffnung wurde noch nicht bekannt gegeben. Prüfe die Bedingungen auf nps.gov/deva, bevor du in dieses Gebiet fährst.
Dante's View und die Black Mountains (östliches Gebiet)
Dante's View liegt auf 1.669 m und ist über eine 25 km lange asphaltierte Straße von der Highway 190 aus erreichbar. Bei klarer Sicht siehst du gleichzeitig das tiefer liegende Badwater Basin und den 3.366 m hohen Telescope Peak vor dir. Kein anderer Aussichtspunkt vermittelt dir einen so umfassenden Überblick über die Topografie des Parks. Die Straße ist mit einem normalen Auto befahrbar. Wohnmobile und Anhänger mit einer Länge von mehr als 7,5 m solltest du auf den letzten Kilometern nicht benutzen.
Die abgelegenen Gebiete (Süden und Westen)
Der Süden des Parks mit Saline Valley und Ibex Hills sowie die Gebiete westlich der Panamint Range sind nur mit einem 4×4-Fahrzeug erreichbar. Dort fährst du auf unbefestigten Pisten, die teilweise mehr als 100 km vom nächsten Versorgungsstützpunkt entfernt liegen. Diese Gebiete sind auf der normalen Unigrid-Karte nicht verzeichnet. Lies vor dem Aufbruch die Sicherheitshinweise für Death Valley durch. Wasser für mindestens drei bis vier Tage, zusätzlicher Treibstoff und ein GPS-Gerät mit offline gespeicherten topografischen Karten sind unverzichtbar.
Zufahrt und Parkeingänge
Death Valley hat keinen einzigen Haupteingang. Die Highway 190 im Osten, die Trona Wildrose Road im Westen und die Scotty's Castle Road im Norden sind die wichtigsten Zufahrtsachsen und auf der Karte gut zu erkennen. Informationen zu den Entfernungen ab Las Vegas und Los Angeles, zum Straßenzustand und zu den Eintrittsgebühren findest du im Guide zur Anreise und zum Verkehr in Death Valley.
Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte auf der Karte
Bevor du das Gebiet mit Mobilfunkempfang verlässt, solltest du diese Ziele auf deiner Karte markieren:
- Badwater Basin (Badwater Road, 28 km südlich von Furnace Creek): 86 m unter dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt Nordamerikas. Parkplatz an der Straße, freier Zugang zur Salzfläche.
- Zabriskie Point (Highway 190, 7 km östlich von Furnace Creek): goldfarbene Badlands, die du am besten im flachen Morgen- oder Abendlicht beobachtest. Vom Parkplatz sind es fünf Minuten zu Fuß.
- Dante's View (25 km ab der Abzweigung an der Highway 190): vollständiger Blick über das ganze Tal und ein unmittelbarer Eindruck von seiner Topografie.
- Artists Palette (Artists Drive, Einbahnstraße ab Badwater Road): ockerfarbene, rosafarbene, malvenfarbene und grüne Felsen, die durch Eisen- und Manganoxide entstanden sind. Die 14 km lange Schleife ist mit einem normalen Auto befahrbar.
- Devils Golf Course (Badwater Road, 17 km südlich von Furnace Creek): Feld aus kristallisiertem Halit mit scharfkantigen Formen. Zufahrt über eine kurze, 2 km lange Piste.
- Mesquite Flat Sand Dunes (Highway 190 zwischen Furnace Creek und Stovepipe Wells): die am leichtesten erreichbaren Dünen des Parks, besonders schön bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
- Ubehebe Crater (Scotty's Castle Road im Norden des Parks): vollständige Umrundung des Kraterrands auf einem 1,5 km langen Trail.
Ausführliche Besuchsvorschläge und passende Wanderungen zu diesen Zielen findest du im Guide zu den Aktivitäten in Death Valley und die Trails im Guide zu den Wanderungen in Death Valley.
Die nächstgelegenen Orte
Beatty in Nevada, 90 km entfernt, Lone Pine in Kalifornien, 130 km entfernt, und Las Vegas in Nevada, 200 km entfernt, sind die wichtigsten Ausgangspunkte für den Park. Welcher davon für dich infrage kommt, hängt von deiner Anfahrtsrichtung ab. Der Guide zu Übernachtungen in Death Valley stellt dir alle Möglichkeiten im Park und in der Umgebung vor.
Wanderkarten und topografische Karten auf Papier
Die Unigrid-Karte reicht für die allgemeine Orientierung und die mit dem Auto erreichbaren Sehenswürdigkeiten aus. Für markierte Trails und Gebiete abseits der Pisten genügt sie nicht. Wir empfehlen:
- National Geographic Trails Illustrated Nr. 221 (Death Valley National Park): wasserdichte, laminierte Karte im Maßstab 1:100.000 mit Höhenprofilen und Schwierigkeitsangaben der Trails. Unter Wanderern gilt sie als Standardwerk.
- Tom Harrison Maps Death Valley: eine leichtere Alternative mit guter Lesbarkeit unter den Bedingungen vor Ort.
- Offline-GPS-Apps wie Gaia GPS und CalTopo: nützlich, um die Route vor der Abfahrt auf dem Tablet vorzubereiten. In Gebieten ohne Netz solltest du sie nicht als einziges Navigationsmittel verwenden. Ein Akku kann leer werden, ein Telefon kann herunterfallen.
Diese Papierkarten bekommst du bei spezialisierten Reisebuchhandlungen, in Outdoor-Geschäften wie REI und manchmal im Furnace Creek Visitor Center.
Häufige Fragen
Wo liegt Death Valley auf der Karte der USA?
Der Death Valley National Park liegt in der Mojave-Wüste, an der Ostgrenze Kaliforniens und am südwestlichen Rand Nevadas, etwa 200 km nordwestlich von Las Vegas und 450 km nordöstlich von Los Angeles.
Gibt es eine offizielle Karte von Death Valley? Kann man sie herunterladen?
Ja. Der NPS stellt seine Unigrid-Karte auf nps.gov/deva im Abschnitt „Maps“ kostenlos als PDF zum Download bereit. Sie deckt den gesamten Park ab, einschließlich asphaltierter Straßen, Campgrounds und Versorgungsbereiche. Ranger verteilen sie außerdem an jedem Parkeingang in gedruckter Form.
Kann man Death Valley mit dem Auto durchqueren?
Ja. Die Highway 190 durchquert den Park von Osten nach Westen und ist mit einem normalen Auto ganzjährig befahrbar, außer bei vorübergehenden Sperrungen nach starken Regenfällen oder Schnee auf den Bergstraßen. Eine vollständige Durchquerung von Norden nach Süden über Badwater Road und die inneren Parkstraßen nimmt mit den Stopps einen ganzen Tag ein.
Welcher Aussichtspunkt in Death Valley ist der beste?
Dante's View auf 1.669 m bietet den umfassendsten Blick über das Tal. Zabriskie Point eignet sich bei Sonnenaufgang besonders gut, wenn das flache Licht die Badlands hervorhebt. Für alle Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten kannst du unsere Seiten Aktivitäten und Wanderungen aufrufen.
Wie viel Zeit braucht man für Death Valley?
Mit zwei Tagen deckst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im zentralen Gebiet ab. Drei bis fünf Tage geben dir zusätzlich Zeit für den Norden mit Ubehebe und den Dünen sowie für das Gebiet um Dante's View. Der Guide zur Route durch Death Valley bietet dir Programme für unterschiedlich viel verfügbare Zeit.
Welcher Ort liegt Death Valley am nächsten?
Beatty in Nevada liegt 90 km von Furnace Creek entfernt, auf der Nordostseite. Lone Pine in Kalifornien liegt 130 km westlich. Las Vegas ist 200 km entfernt und bleibt der praktischste logistische Ausgangspunkt für die Planung deines Roadtrips.
