Unabhängige Reiseführer zu den US-Nationalparks
Siebdruck-Illustration: Die Howland Hill Road windet sich auf unbefestigter Strecke zwischen den monumentalen Stämmen von Jedediah Smith Redwoods

Was kannst du in Redwood unternehmen? Die wichtigsten Erlebnisse

Von Victoria Boissonade · Daten: National Park Service · ← Kompletter Reiseführer Redwood

Kurzantwort: Nach Redwood kommst du nicht wegen klassischer Panoramen. Du betrittst einen senkrechten Wald aus Küstenmammutbäumen, die über 110 Meter hoch werden, folgst einer wilden Pazifikküste und siehst vielleicht frei lebende Roosevelt-Wapitis. Drei Erlebnisse vermitteln dir das Wesentliche: Fern Canyon mit seinen von riesigen Farnen bedeckten Wänden, die Newton B. Drury Scenic Parkway, eine 18 km lange, für Lastwagen gesperrte grüne Kathedrale, und Stout Grove für ein vollständiges Eintauchen in den uralten Wald.

Redwood kompakt: Bereiche, Anreise und Fortbewegung

Redwood ist kein einzelner Park, sondern ein Mosaik aus vier Schutzgebieten, die gemeinsam vom NPS und dem Bundesstaat Kalifornien verwaltet werden: Jedediah Smith Redwoods State Park, Del Norte Coast Redwoods State Park, Prairie Creek Redwoods State Park und der eigentliche Redwood National Park. Zusammen bilden sie einen etwa 100 km langen Küstenstreifen von Norden nach Süden, zwischen Crescent City im äußersten Norden und Orick am südlichen Eingang.

Für die Fortbewegung brauchst du unbedingt ein Auto. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Bereichen betragen bis zu 50 km, einen Shuttle zwischen den Gebieten gibt es nicht. Die US-101 durchquert den Park von Norden nach Süden. Mehrere unbefestigte Nebenstraßen führen in die besonders gut erhaltenen Waldgebiete, für Wohnmobile sind diese Pisten nicht zu empfehlen.

Von San Francisco aus solltest du etwa 520 km beziehungsweise 6 bis 7 Stunden Fahrt einplanen. Der nächstgelegene Flughafen ist der Arcata-Eureka Airport, etwa 1 Stunde 30 Minuten südlich von Orick. Die verschiedenen Möglichkeiten, Redwood zu erreichen werden je nach Ausgangspunkt ausführlich erklärt.

Die vier Visitor Center liegen von Norden nach Süden verteilt. Außerhalb von Juni bis August schließen einige oder verkürzen ihre Öffnungszeiten. Prüfe das vor deiner Abfahrt. Der Park selbst bleibt das ganze Jahr über geöffnet, Straßen und Trails sind jederzeit zugänglich.

Wie viel Zeit brauchst du für Redwood?

Zwei Tage sind das Minimum, wenn du die vier Bereiche ohne Eile sehen möchtest. Wenn du nur einen Tag hast, konzentrierst du dich am besten auf Prairie Creek mit Fern Canyon und der Newton B. Drury Scenic Parkway. Diese Kombination vermittelt dir möglichst viel Redwood in möglichst kurzer Zeit.

Bei 3 bis 4 Tagen kannst du Jedediah Smith mit Stout Grove und Howland Hill Road, einen Abend am Gold Bluffs Beach sowie den Tall Trees Trail ab Orick hinzufügen. Für den Zugang brauchst du ein Permit. Das Tagesprogramm für deinen Redwood-Besuch lässt sich an deine verfügbare Zeit anpassen.

Die wichtigsten Erlebnisse nach Parkbereich

Die Reihenfolge folgt der Richtung von Norden nach Süden, also der üblichen Route von der Nordküste oder aus Oregon.

Jedediah Smith Redwoods State Park (der ursprünglichste Bereich)

Siebdruck-Illustration: Besucher gehen zwischen den Riesenmammutbäumen und üppigen Farnen von Stout Grove.

Jedediah Smith liegt 30 Minuten von Crescent City entfernt und ist oft der am wenigsten besuchte Bereich. Ihn auszulassen, wäre ein Fehler.

Das Herzstück ist Howland Hill Road, eine 11 km lange unbefestigte Piste, die sich durch den uralten Wald windet. Wohnmobile und große Anhänger kommen hier nicht durch, wodurch die Straße auf natürliche Weise vor Besucherandrang geschützt bleibt. Du fährst langsam, die Fenster offen, durch eine kathedralenartige Stille.

Am Ende der Straße liegt Stout Grove. Die Baumstämme erreichen dort an der Basis einen Durchmesser von 9 Metern. Bei einem Besuch im Oktober hatte ich den gesamten Unterwuchs um 8 Uhr morgens für mich allein. Nebel zog zwischen den grünen Säulen hindurch, kein anderer Besucher war zu sehen. Solche Erlebnisse bietet dir der Park, wenn du früh aufbrichst und dich von der US-101 entfernst.

Im Osten grenzt der Smith River an den Bereich. Er ist einer der letzten großen Flüsse Kaliforniens ohne Staudamm. Im Sommer laden seine natürlichen Becken mit kristallklarem Wasser zum Kajakfahren und Baden ein. Lokale Anbieter für den Verleih findest du im Guide zur Fortbewegung im Park.

Zeit vor Ort: ein halber bis ein ganzer Tag.

Del Norte Coast Redwoods State Park (Wald und Klippen)

Siebdruck-Illustration: Der Damnation-Creek-Trail führt unter Küstenmammutbäumen zu den Klippen am Pazifik hinab.

Dieser Bereich bildet den Übergang zwischen dem Wald im Landesinneren und der felsigen Küste. Die US-101 führt hindurch, aber damit ist es nicht getan. Halte an den Aussichtspunkten über dem Pazifik an, um die Größe der von Nadelbäumen bedeckten Klippen zu erfassen.

Der Damnation Creek Trail führt auf 5 km hin und zurück durch einen dichten Mammutbaumwald zu einem abgelegenen Strand. Der Abstieg ist steil, mit etwa 300 m Höhenunterschied, und zurück geht es bergauf. Nimm gute Schuhe und mehr Wasser mit, als du zunächst für nötig hältst.

Der Crescent Beach, direkt südlich von Crescent City, ist einer der wenigen breiten Sandstrände im Park. Er eignet sich für eine Picknickpause oder um die Seelöwen auf den Felsen vor der Küste zu beobachten.

Zeit vor Ort: 2 bis 4 Stunden, je nachdem, wie viele Stopps du einlegst.

Prairie Creek Redwoods State Park (der ikonische Bereich)

Siebdruck-Illustration: Wanderer gehen zwischen den farnbedeckten Wänden und dem Bach des Fern Canyon.

Hier konzentriert sich der Großteil der Bilder, von denen Redwood-Fans träumen. Zwei Orte solltest du auf keinen Fall auslassen, sonst verpasst du das Wesentliche.

Newton B. Drury Scenic Parkway: Die 18 km lange Straße ist nur für leichte Fahrzeuge freigegeben, Lastwagen und Wohnmobile sind verboten. Du fährst sie bei geöffneten Fenstern und langsamem Tempo entlang. Die Küstenmammutbäume bilden eine endlose Säulenhalle. Hier verstehst du unmittelbar, warum diese Bäume die höchsten der Welt sind: nicht beim Lesen eines Schildes, sondern wenn du den Kopf in den Nacken legst und ihre Spitzen im Nebel verschwinden.

Am Anfang der Parkway grasen auf den Prairie Creek meadows regelmäßig Herden von Roosevelt-Wapitis. Komm früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn du sie gut beobachten möchtest. Diese Tiere sind imposant, ein Bulle wiegt über 300 kg. Halte mindestens 30 m Abstand und versuche niemals, zu Fuß auf sie zuzugehen.

Fern Canyon: Die 15 m hohen Wände des Canyons sind vollständig mit Frauenfarn bedeckt. Du betrittst ihn mit den Füßen im Bach, deshalb sind außerhalb der Trockenzeit wasserdichte Stiefel oder Sandalen dringend zu empfehlen. Der Zugang führt über Gold Bluffs Beach, 5 km auf unbefestigter Piste ab der US-101. Der Canyon diente als Kulisse für den Film Vergessene Welt: Jurassic Park. Schon bei der Ankunft ist klar, warum.

Gold Bluffs Beach lohnt sich auch ohne Abstecher in den Canyon. Ockerfarbene Klippen fallen direkt zum Meer ab, Gischt zieht über den Strand und Kormorane gleiten über die Wellen. Du kannst hier campen. Das ist eines der ungewöhnlichsten Redwood-Erlebnisse.

Zeit vor Ort: ein halber bis ein ganzer Tag.

Redwood National Park: Bereich Orick (das südliche Tor)

Siebdruck-Illustration: Der Tall Trees Grove gibt von einem schattigen Weg nahe dem Redwood Creek den Blick auf seine gewaltigen Küstenmammutbäume frei.

Dieser Bereich umfasst das wichtigste Visitor Center, das Thomas H. Kuchel Visitor Center, das ganzjährig geöffnet ist, sowie zwei unverzichtbare Orte, die du zu Fuß erreichst.

Lady Bird Johnson Grove: Ein 2 km langer Rundweg, der 1969 zur Gründung des Nationalparks eröffnet wurde. Der Wald ist dicht, der Unterwuchs von Moos und Sauerklee bedeckt. Die leichte Runde eignet sich für jedes Fitnessniveau und bietet gut verständliche Informationen zur Geschichte des Schutzes der Küstenmammutbäume.

Tall Trees Grove: Hier stehen die höchsten Mammutbäume des Parks. Für den Zugang brauchst du ein kostenloses Permit, das du im Thomas H. Kuchel Visitor Center abholst. Die Plätze sind begrenzt, also solltest du früh dort sein. Die Waldstraße zum Trailhead ist für nicht zugelassene Fahrzeuge gesperrt. Der Trail selbst ist 8 km lang und weist 150 m Höhenunterschied auf. Er ist mittelschwer, doch das Permit bleibt die eigentliche logistische Hürde.

Wichtig: Der Standort des Baumes Hyperion, mit 115,7 m der höchste bekannte Baum der Erde, wird vom NPS bewusst geheim gehalten, um das Gebiet zu schützen. Versuche nicht, ihn abseits der markierten Trails zu suchen.

Zeit vor Ort: ein halber bis ein ganzer Tag, je nachdem, welche Orte du auswählst.

Die schönsten Wanderungen in Redwood

Redwood ist ein Park mit dichtem Wald und Küstenschluchten, kein Gebiet für spektakuläre Gipfelbesteigungen. Flache oder leicht hügelige Trails überwiegen. Einige Abstiege zur Küste verlangen allerdings mehr Kraft.

Diese Trails tauchen in den Empfehlungen immer wieder auf:

  • Boy Scout Tree Trail (Jedediah Smith): 8 km hin und zurück durch uralten Wald, wenig besucht und mit gedämpfter Atmosphäre.
  • Damnation Creek Trail (Del Norte): 5 km, Abstieg zu einem abgelegenen wilden Strand.
  • Fern Canyon Loop (Prairie Creek): 1,2 km, technisch und feucht, aber spektakulär.
  • Tall Trees Trail (Orick): 8 km hin und zurück, Zugang mit kostenlosem Permit.

Der Wanderführer für Redwood stellt jeden Trail mit Höhenprofil, geschätzter Dauer, erforderlichem Fitnessniveau und Ausrüstungstipps vor.

Weitere Aktivitäten je nach deinen Interessen

Wildtierbeobachtung

Siebdruck-Illustration: Ein Roosevelt-Wapiti steht auf der goldenen Wiese von Elk Meadow vor dem Rand des Mammutbaumwaldes.

Redwood gehört zu den wenigen Orten in Kalifornien, an denen du Roosevelt-Wapitis in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kannst. Prairie Creek ist dafür der beste Bereich, doch am frühen Morgen überqueren die Tiere bei Orick manchmal die US-101. In diesen Gebieten musst du am Steuer besonders aufmerksam sein.

Schwarzbären: In den abgelegenen Waldgebieten kommen Schwarzbären vor. Zwischenfälle mit Besuchern sind selten, wenn du die Grundregeln beachtest. Bewahre Lebensmittel in Bärenboxen auf und lass keinen Müll im Fahrzeug. Die vollständigen Hinweise findest du im allgemeinen Guide zum Redwood-Park.

Meeressäuger: Von den Aussichtspunkten in Del Norte kannst du Seelöwen und im Winter, von Dezember bis April, auch wandernde Grauwale vor der Küste sehen. Point St. George, 10 Minuten von Crescent City entfernt, ist ein guter Aussichtspunkt an der Küste.

Der Guide zur Tierwelt in Redwood behandelt alle vorkommenden Arten und die besten Beobachtungszeiten.

Fahrrad und Mountainbike

Siebdruck-Illustration: Radfahrer befahren die Cal-Barrel Road, einen schmalen Waldweg am Fuß alter Mammutbäume.

Einige Pisten in Prairie Creek sind für Mountainbikes freigegeben. Die Cal Barrel Road, eine Waldpiste, ist die am leichtesten zu fahrende Strecke. Auch auf der Howland Hill Road kannst du Rad fahren. Nimm ein Mountainbike oder Gravelbike, denn der Belag ist unbefestigt und die Strecke weist Höhenunterschiede auf.

Strand und Küste

Siebdruck-Illustration: Enderts Beach vereint dunklen Sand, Treibholz, Felstürme und Pazifikwellen unter den Klippen.

Das Meer bleibt das ganze Jahr über kalt, selbst im Sommer zwischen 10 und 14 °C, und vom Baden im Meer wird normalerweise abgeraten. Gold Bluffs Beach ist für einen Spaziergang oder ein Campingabenteuer am eindrucksvollsten. Crescent Beach und Enderts Beach südlich von Crescent City sind für eine Pause oder ein Picknick mit Blick auf den Ozean leichter zugänglich.

Fotografieren und Licht

Siebdruck-Illustration: Schräge Sonnenstrahlen durchdringen den Morgennebel zwischen den aufrechten Stämmen eines alten Redwood-Waldes.

Das flache Licht am frühen Morgen, etwa zwischen 7 und 9 Uhr, erzeugt in Stout Grove und entlang der Newton B. Drury Parkway Bilder, die anderswo nur schwer möglich sind. Im Sommer löst sich der Küstennebel, der sogenannte fog belt, gegen 10 bis 11 Uhr auf. Im Herbst und Winter ist der Unterwuchs dunkler, doch die Farben von Moos und Farn wirken gesättigter. Welche Jahreszeit am besten zu dir passt, erfährst du im Guide zur besten Reisezeit für Redwood und auf unserer Wetterseite.

Familien

Siebdruck-Illustration: Eine Familie geht über den leichten, von Farnen gesäumten Steg nahe dem Prairie Creek Visitor Center.

Der Park eignet sich sehr gut für Kinder. Lady Bird Johnson Grove, 2 km und eben, sowie die Runde durch Fern Canyon sind ab 6 Jahren mit guten Schuhen machbar. Gold Bluffs Beach bietet ein unvergessliches Camping am Meer für die Kleinen. Auf unserer Familienseite findest du Aktivitäten und wichtige Hinweise nach Altersgruppe.

Was du rund um Redwood unternehmen kannst

Richtung Norden, Oregon: 30 km von Crescent City entfernt überquerst du die Grenze zwischen Kalifornien und Oregon. Brookings ist eine kleine Küstenstadt mit weniger besuchten Stränden als in Kalifornien. Der Samuel H. Boardman State Scenic Corridor etwa 20 km weiter nördlich bietet eine Folge von Klippen, Felsbögen und Buchten, die die meisten Roadtrip-Reisenden übersehen.

Richtung Süden, Nordküste Kaliforniens: Die US-101 führt nach Arcata und Eureka, etwa 1 Stunde 30 Minuten südlich von Orick. Eureka besitzt ein viktorianisches Viertel und eine angenehme Old Town für einen Kulturstopp. Weiter südlich liegt die Lost Coast, ein wilder Küstenabschnitt ohne Straße, der nur zu Fuß zugänglich ist. Sie ist ein ideales Ziel für Wanderer, die 3 bis 4 Tage Zeit haben.

Richtung Osten, Klamath Mountains: Bergstraßen führen zu Forellenflüssen und nahezu unberührten Naturgebieten. Einen Nationalpark gibt es dort nicht, dafür viel wohltuende Einsamkeit nach dem Andrang an der Küste in der Hochsaison.

Die Guides Roadtrips und Regionen stellen diese Routen ausführlicher vor und schlagen Kombinationen mehrerer Parks an der nordpazifischen Küste vor.

Das Wichtigste: Was solltest du in Redwood zuerst sehen?

Wenn du nur einen Tag hast, nimm dir Prairie Creek vor: früh morgens die Newton B. Drury Scenic Parkway wegen des Lichts und der Wapitis, am späten Vormittag Fern Canyon und zum Mittagessen Gold Bluffs Beach. Diese Kombination vermittelt dir möglichst viel Redwood in möglichst kurzer Zeit.

Bei 2 bis 3 Tagen ergänzt du am zweiten Tag Jedediah Smith mit Stout Grove und Howland Hill Road. Am dritten Tag besuchst du den Bereich Orick mit dem Tall Trees Trail, für den du ein kostenloses Permit brauchst. Del Norte kannst du ohne großen Umweg unterwegs zwischen den beiden Bereichen besuchen.

Lohnt sich Redwood? Ja, eindeutig, solange du keinen spektakulären Park im Sinn von weiten Panoramen erwartest. Die Wirkung dieses Ortes ist vertikal und still. Du hebst den Kopf und merkst, wie klein du neben Bäumen bist, die zur Zeit der Französischen Revolution bereits 500 Jahre alt waren. Unser kompletter Redwood-Guide vermittelt dir den Überblick für die Planung deines gesamten Aufenthalts.

Häufige Fragen

Lohnt sich der Redwood-Park?

Redwood lohnt sich, wenn du eine authentische, wenig künstlich geprägte Natur suchst. Küstenmammutbäume sind die höchsten Bäume der Welt. Sie in einem uralten Wald im Morgennebel zu sehen, ist ein Erlebnis, das Fotos nur unvollständig wiedergeben. Auf den ersten Blick wirkt der Park weniger spektakulär als Yosemite oder Zion, doch die Qualität seiner wilden Natur ist außergewöhnlich.

Was kannst du in Redwood unternehmen?

In Redwood kannst du unter jahrtausendealten Mammutbäumen wandern, Roosevelt-Wapitis und Grauwale beobachten, Fern Canyon und Gold Bluffs Beach erkunden, auf dem Smith River Kajak fahren und Panoramastraßen nutzen, die nur für leichte Fahrzeuge freigegeben sind. Die Tierwelt und der uralte Wald sind die beiden größten Stärken des Parks.

Gibt es im Redwood National Park Bären?

Ja, im Park leben vor allem in abgelegenen Waldgebieten Schwarzbären. Zwischenfälle mit Besuchern sind selten und lassen sich vermeiden, wenn du die Grundregeln beachtest: Lass niemals Lebensmittel im Fahrzeug, nutze die Bärenboxen auf den Campingplätzen und halte Abstand.

Wie viel Zeit brauchst du für einen Redwood-Besuch?

Plane mindestens 2 bis 3 Tage ein, wenn du die vier Bereiche ohne Eile abdecken möchtest. Ein Tag reicht für einen Schwerpunkt auf Prairie Creek. Unser Guide zu Route und Dauer bietet Programme für 1, 2 oder 3 Besuchstage mit den Abschnitten, die du in der richtigen Reihenfolge verbinden kannst.

Welche Wanderungen solltest du in Redwood machen?

Zu den wichtigsten Trails gehören der Boy Scout Tree Trail, 8 km in Jedediah Smith, der Damnation Creek Trail, 5 km in Del Norte, die Fern Canyon Loop, 1,2 km in Prairie Creek, und der Tall Trees Trail, 8 km in Orick, mit kostenlosem Permit im Thomas H. Kuchel Visitor Center. Unser Wanderführer stellt jeden Trail mit Höhenprofil und Ausrüstungstipps vor.