Glacier-Bay-Rundreise: Was siehst du in 1, 2 oder 3 Tagen?
Glacier Bay lässt sich nicht mit dem Auto erkunden: Es gibt keine Straße zu den Gletschern, keinen Aussichtspunkt, den du in wenigen Minuten vom Parkplatz erreichst, und keine große Rundstrecke. Alles spielt sich auf dem Wasser ab, an Bord eines Kreuzfahrtschiffs oder mit dem Seekajak. Genau das macht den Park so faszinierend und verlangt, dass du deine Prioritäten vor dem Aufbruch gut planst.
Ideale Dauer: 2 bis 3 Tage. Ein Tag reicht, um mit dem Ausflugsschiff die großen Gletscher zu erreichen. Zwei Tage lassen sich um eine Kajaktour und die Trails bei Bartlett Cove ergänzen. Drei Tage geben dir den idealen Rhythmus, um die Bucht aus mehreren Perspektiven zu erleben, Buckelwale zu beobachten und den Park in Ruhe auf dich wirken zu lassen. Unser kompletter Glacier-Bay-Reiseführer gibt dir einen Überblick, bevor du in die praktische Planung einsteigst.
Wie viel Zeit brauchst du für Glacier Bay?
Der Glacier Bay National Park umfasst mehr als 1,3 Millionen Hektar, von denen fast alles nur mit dem Boot erreichbar ist. Wie lange du bleiben solltest, hängt vor allem von der gewählten Art der Erkundung ab.
Mit dem Ausflugsschiff: Ein ganzer Tag mit 8 bis 9 Stunden Hin- und Rückfahrt deckt den West Arm bis zu den kalbenden Gletschern Margerie und Johns Hopkins ab. Unterwegs hält das Schiff regelmäßig, um Wale und Robben zu beobachten. Das ist die kürzeste sinnvolle Variante.
Mit dem Seekajak: Plane je nach Erfahrung und Vorhaben 3 bis 7 Tage ein. Eine selbstständige Expedition in den nördlichen Seitenarmen der Bucht ist ein anspruchsvolles Abenteuer: Du brauchst eine Camping Permit, wirst in abgelegenen Gebieten per Wassertaxi abgesetzt und musst ständig auf Braunbären achten.
Für die meisten Besucher: 2 bis 3 Übernachtungen in Gustavus oder Bartlett Cove ermöglichen dir, eine Tagestour mit dem Schiff, eine Wanderung durch den Wald und einen halben Tag an der Küste mit dem Kajak zu verbinden. Das ist unsere Empfehlung für deinen ersten Aufenthalt.
Anreise, Eingänge und Fortbewegung im Park
Glacier Bay erreichen
Glacier Bay ist an keine nationale Fernstraße angeschlossen. Für die Anreise hast du zwei Möglichkeiten: Flugzeug oder Boot.
Mit dem Flugzeug: In der Saison verbinden tägliche Flüge Juneau mit dem Flughafen von Gustavus. Der Flug dauert etwa 15 Minuten. Das ist die schnellste und flexibelste Lösung. Regionale Fluggesellschaften bieten außerdem Verbindungen von Skagway und anderen Orten im Südosten Alaskas an.
Mit der Fähre: Der AMHS-Service (Alaska Marine Highway System) verbindet Juneau in der Sommersaison mehrmals pro Woche mit Gustavus. Die Überfahrt dauert etwa 4 Stunden und 30 Minuten. Diese langsamere, oft günstigere Option eignet sich besonders, wenn du Campingausrüstung oder ein Kajak dabeihast.
In Gustavus verbindet die einzige Straße der Gegend die Stadt auf 16 flachen Kilometern mit Bartlett Cove, dem Verwaltungssitz des Parks. Bei jeder Ankunft fahren Shuttlebusse vom Flughafen ab. Auf dieser Strecke sind Fahrräder sehr beliebt.
Die Fährzeiten, regionalen Fluggesellschaften und Shuttle-Möglichkeiten findest du ausführlich im Guide zur Anreise nach Glacier Bay.
Im Park unterwegs
Hinter Bartlett Cove gibt es keine Straßen mehr. Für jede Fahrt in der Bucht brauchst du ein Boot.
Die Tagestour mit dem Schiff: Glacier Bay Lodge betreibt ein Schiff, das in der Saison von Ende Mai bis Anfang September jeden Morgen am Anleger von Bartlett Cove ablegt. Es ist das wichtigste Verkehrsmittel zu den Gletschern und gehört zu jedem Parkbesuch.
Das Wassertaxi: Für Kajakfahrer und Camper, die abgelegene Gebiete erreichen möchten, gibt es einen Bring- und Abholservice an festgelegten Stellen in der Bucht.
Das Seekajak: Du kannst es in Bartlett Cove mieten und damit den unteren Teil der Bucht völlig selbstständig erkunden. Für die nördlichen Seitenarme West Arm und Muir Inlet ist ein Transfer per Wassertaxi nötig, außer du bist sehr erfahren.
Private Boote: Yachten und Segelboote dürfen in der Bucht unterwegs sein, müssen aber vorher beim Visitor Center registriert werden. Zum Schutz der Buckelwale begrenzt ein Tageskontingent die Zahl der Boote.
Der Guide zur Fortbewegung in Glacier Bay behandelt alle Möglichkeiten für den Transport im Park ausführlich.
Die Gebiete von Glacier Bay
Die Geografie von Glacier Bay erschließt sich von Süden nach Norden: Du fährst durch die breite, offene untere Bucht hinein, bevor sie sich in zwei große Seitenarme teilt, die zu den aktiven Gletschern führen. Wenn du diese räumliche Struktur vor dem Aufbruch kennst, verstehst du den Verlauf der Tour viel besser.
Gustavus: das Tor zum Park
Gustavus hat weniger als 500 Einwohner und nur wenige Geschäfte. Hier findest du den größten Teil der Unterkünfte außerhalb des Parks, darunter Bed & Breakfasts, kleine familiengeführte Hotels und Kajakverleihe, außerdem den einzigen Geldautomaten der Gegend. Für einen Aufenthalt von mehreren Tagen ist der Ort der naheliegende Ausgangspunkt. Alle Möglichkeiten sind im Guide zu den Unterkünften in Glacier Bay aufgeführt.
Bartlett Cove: der einzige erschlossene Bereich
Bartlett Cove ist der einzige erschlossene Bereich des Parks. Glacier Bay Lodge bietet dort Unterkunft, ein Restaurant und das Visitor Center im zweiten Stock. Der Campingplatz des Parks liegt direkt daneben. Zwei markierte Trails führen durch den umliegenden borealen Wald: der Forest Loop Trail mit etwa 1,5 km und der Bartlett River Trail mit etwa 14 km Hin- und Rückweg.
Der Wald rund um Bartlett Cove verdient deine Zeit. Vor weniger als 300 Jahren war dieses Land noch von Eis bedeckt. Die Vegetation zeigt die ökologische Sukzession wie in einem Freiluftlabor: Zuerst wachsen Pionier-Erlen, dann werden die Sitka-Fichten immer höher, je weiter du dich vom ursprünglichen Gletscher entfernst. Auch Weißkopfseeadler lassen sich vom Strand aus besonders leicht beobachten.
Der Guide zu den Aktivitäten in Glacier Bay stellt alle Möglichkeiten vor und gibt praktische Tipps für jede davon.
West Arm: aktive Gletscher
Im West Arm liegen die spektakulärsten Tidewater-Gletscher des Parks. Alle kommerziellen Schiffstouren fahren dorthin.
Margerie Glacier ist der Lieblingsgletscher der Guides für Annäherungen aus nächster Nähe. Seine etwa 30 Meter hohe, blau-weiße Eiswand kalbt regelmäßig mit dumpfem Grollen. Bei unserem Besuch hielt das Schiff den vorgeschriebenen Abstand von 400 Metern ein, während ein massiver Eisblock abbrach und mit einem kanonenartigen Knall in die Bucht stürzte.
Johns Hopkins Glacier ist von Mai bis Mitte Juli für die Schifffahrt gesperrt. So werden die Seehunde geschützt, die an den Eisbergen am Fjordeingang ihre Jungen zur Welt bringen. Außerhalb dieses Zeitraums sind Annäherungen aus nächster Nähe erlaubt. Bemerkenswert ist, dass dieser Gletscher zu den wenigen in Alaska gehört, die noch vorrücken statt zurückzugehen.
Lamplugh Glacier fällt durch besonders tiefblaues Eis auf. Es ist ein Zeichen für extreme Dichte und dafür, dass sich in der Eismasse fast keine Luft befindet.
Grand Pacific Glacier reicht bis zur kanadischen Grenze. Seine Gletscherstirn kalbt weniger stark als Margerie Glacier, doch wegen seiner Größe ist er der größte Gletscher der Bucht.
Muir Inlet: wildes Abenteuer
Muir Inlet wird weniger besucht als der West Arm und zieht vor allem Kajakfahrer und Segler an. Die Gletscher haben sich hier weiter zurückgezogen und steil eingeschnittenen Fjorden, Stränden aus Gletscherton und einer artenreicheren Landfauna mit Braunbären und Grauwölfen Platz gemacht. Kommerzielle Schiffstouren fahren diesen Seitenarm nicht an. Das Gebiet ist für erfahrene Paddler gedacht, die Ruhe und Einsamkeit suchen.
Tagesplan
Tag 1: Ankunft und Bartlett Cove entdecken
Ankunft am frühen Vormittag mit dem Flugzeug aus Juneau. Mit dem Shuttle oder dem Fahrrad geht es weiter nach Bartlett Cove. Die flache 16-km-Straße ist bei Radfahrern beliebt. Danach checkst du in der Glacier Bay Lodge oder auf dem Campingplatz ein.
Am Nachmittag erkundest du Bartlett Cove zu Fuß. Für den Forest Loop Trail brauchst du 45 Minuten. Spätnachmittags ist der Blick von der Küste über die Bucht besonders eindrucksvoll, wenn das flache Licht die bläulichen Reflexe des im Wasser treibenden Eises hervorhebt.
Ein Pflichttermin ist das Visitor Center. Hol dir dort die offizielle Parkkarte, besuche eine Filmvorführung und sprich vor allem mit den Rangern. Sie aktualisieren jeden Morgen die Lage an den Gletschern, die Sichtungen vom Vortag und die aktuellen Wetterwarnungen.
Am Abend beginnt um 20:00 Uhr ein Interpretationsprogramm. Ein Ranger erklärt in 45 Minuten die Gletschergeschichte der Bucht. Das hilft dir, die Schiffstour am nächsten Tag einzuordnen.
Tag 2: Mit dem Schiff zu den Gletschern des West Arm
Das Schiff legt um 07:30 Uhr am Anleger von Bartlett Cove ab. Eine Reservierung ist Pflicht. Buche sie im Juli weit im Voraus. Zwei bis drei Stunden fährt das Schiff nach Norden, bevor es in den West Arm einläuft.
Untere Bucht: Zu Beginn siehst du vielleicht Seeotter, Dall-Tümmler und je nach Saison Buckelwale. Das Schiff wird bei jeder Sichtung langsamer. Ein mitfahrender Ranger erklärt fortlaufend die Tierwelt und Geologie. Ein unter dem Rumpf befestigtes Hydrophon überträgt die Gesänge der Wale über Lautsprecher an Deck.
Lamplugh Glacier und Grand Pacific Glacier: Vom Oberdeck aus werden die Annäherungen kommentiert.
Johns Hopkins Inlet: Ob du hineinfahren kannst, hängt von der Zeit ab, in der die Seehunde ihre Jungen bekommen.
Margerie Glacier: 30 bis 45 Minuten hält das Schiff vor der Gletscherstirn. Die Stille zwischen zwei Kalbungen ist ein Erlebnis für sich.
Gegen 15:30 Uhr kehrst du nach Bartlett Cove zurück. Zum Abendessen geht es ins Restaurant der Lodge. Die Speisekarte ist einfach und bietet saisonalen Fisch aus der Region.
Tag 3: Kajak, Wanderung und Abreise
Am Vormittag fährst du mit dem Seekajak vom Strand von Bartlett Cove los. Das Küstengebiet eignet sich auch ohne Vorerfahrung: geschütztes Wasser, wenig Strömung und kein offenes Meer. Du folgst dem Strand nach Norden und beobachtest Graureiher und Seeotter. Früh am Morgen ist es nicht ungewöhnlich, einen Braunbären beim Durchsuchen des Spülsaums zu sehen.
Am Nachmittag wanderst du auf dem Bartlett River Trail. Der Trail folgt dem Bartlett River durch einen Wald aus Fichten und Erlen. Von Ende Juli bis September ziehen die Lachse flussaufwärts. Weißkopfseeadler sitzen in den Fichten und warten auf sie. Die genauen Anforderungen und Gehzeiten stehen im Guide zu den Wanderungen in Glacier Bay.
Am Abend fährst du nach Gustavus zurück. Am nächsten Morgen geht dein Rückflug nach Juneau.
Varianten je nach Aufenthaltsdauer
Kurztrip (1 Tag ab Juneau): Einige Anbieter verkaufen Charterflüge ab Juneau, die mit der Tagestour per Schiff verbunden sind und noch am selben Abend zurückführen. Das ist eine gute Option bei einem Kreuzfahrtaufenthalt in Juneau. Der Nachteil ist offensichtlich: Bei schlechtem Wetter hast du keinen Spielraum und kannst die Atmosphäre des Parks kaum wirklich erleben.
Klassisch (2 bis 3 Tage): Das oben beschriebene Programm ist unsere Empfehlung für deinen ersten Aufenthalt. Du siehst die Gletscher, paddelst, wanderst und hast Zeit, dich an das besondere Licht Alaskas im Sommer zu gewöhnen. Wenn du einen dritten vollen Tag hast, kannst du eine geführte Angeltour oder einen Ausflug zur Vogelbeobachtung ergänzen.
Längerer Aufenthalt (5 bis 7 Tage, mehrtägige Kajaktour): Mit einer Camping Permit für die Bucht kannst du eine selbstständige Expedition im West Arm oder in Muir Inlet planen. Der NPS begrenzt die Zahl der gleichzeitig zeltenden Besucher, um die ruhigen Gebiete zu schützen. Die Permits sind zu Saisonbeginn schnell vergeben. Voraussetzungen: mindestens fortgeschrittene Kajakkenntnisse, vollständige Kaltwasserausrüstung, sicherer Umgang mit Karten und Kenntnis der Bärenregeln in Alaska. Die Bedingungen für die Permits stehen im Guide zum Camping in Glacier Bay.
Karte der Route
Der NPS gibt eine kostenlose offizielle Karte im Unigrid-Format heraus. Du bekommst sie bei deiner Ankunft im Visitor Center von Bartlett Cove. Sie zeigt die beiden Seitenarme der Bucht, die Namen der Gletscher, die Wildcampingbereiche und die Schutzzonen, insbesondere rund um Johns Hopkins während der Zeit, in der die Seehunde ihre Jungen bekommen. Für Kajakfahrer ist sie unverzichtbar: Entfernungen auf dem Wasser sind viel größer, als sie wirken, und gesperrte Bereiche sind klar eingezeichnet.
Unsere Seite Karte bietet eine kommentierte digitale Version mit den wichtigsten Orientierungspunkten, damit du deinen Plan vor der Abreise vorbereiten kannst.
Übernachten entlang der Route
Die Übernachtungsmöglichkeiten in Glacier Bay sind bewusst begrenzt, damit der Park seine Ursprünglichkeit bewahrt.
Im Park: Die Glacier Bay Lodge in Bartlett Cove ist die einzige Hotelunterkunft innerhalb des Parks. Der Campingplatz von Bartlett Cove ist kostenlos und kann ohne Reservierung genutzt werden. Du darfst dort höchstens 14 Nächte in Folge bleiben.
In Gustavus: Rund zehn Bed & Breakfasts und kleine Hotels, teilweise mit Shuttle nach Bartlett Cove, decken den größten Teil des mittleren Preissegments ab.
Unsere Seite Übernachten und unsere Seite Camping stellen alle Möglichkeiten mit Preisen und Buchungsbedingungen vor.
Verlängern: Was gibt es rund um Glacier Bay zu sehen?
Fast alle Besucher reisen über Juneau an, den natürlichen Ausgangspunkt für Flüge nach Gustavus. Skagway und Sitka sind in weniger als einer Flugstunde erreichbar und bieten die Möglichkeit, deinen Aufenthalt zu verlängern. In Skagway geht es um die Geschichte des Goldrauschs, in Sitka um die Kultur der Tlingit und russisch-orthodoxe Architektur.
Die ideale Route für deine Zeit
| Dauer | Variante | Das siehst du |
|---|---|---|
| 1 Tag | Schiffstour ab Juneau (Flug + Boot) | Gletscher des West Arm, Wale, Seehunde |
| 2 Tage | Schiffstour + Küstenkajak | + borealer Wald von Bartlett Cove, Küstenfauna |
| 3 Tage | Komplettes Programm | + Bartlett River Trail, arktische Sonnenuntergänge |
| 5 bis 7 Tage | Mehrtägige Kajakexpedition | Muir Inlet oder West Arm auf eigene Faust, Wildcamping |
Glacier Bay ist ein Park des Wassers und der Stille. Er belohnt alle, die lange genug innehalten, um das Kalben eines Gletschers, den Blas eines Wals oder den Sturzflug eines Weißkopfseeadlers zu beobachten. Plane großzügig: Das Wetter im Südosten Alaskas kann innerhalb weniger Stunden alles ändern, und die schönsten Momente stehen oft in keinem ursprünglichen Programm. Unsere Seite Beste Reisezeit zeigt dir die monatlichen Wettertrends, damit du deine Reisedaten anpassen kannst.
Häufige Fragen
Wie erreichst du Glacier Bay?
Glacier Bay erreichst du ausschließlich mit dem Flugzeug oder dem Boot, denn die Bucht ist an keine nationale Fernstraße angeschlossen. In der Saison verbinden tägliche Flüge Juneau mit dem Flughafen von Gustavus. Der Flug dauert 15 Minuten. Die AMHS-Fähre fährt mehrmals pro Woche ab Juneau und ist etwa 4 Stunden und 30 Minuten unterwegs.
Wie erkundest du den Glacier Bay National Park?
Am besten beginnst du mit der Tagestour ab Bartlett Cove. Sie führt an einem Tag zu den wichtigsten Gletschern des West Arm. Erfahrene Kajakfahrer können für mehrtägige Expeditionen in der Bucht eine Camping Permit beantragen. Wanderungen zu Fuß sind auf den Bereich von Bartlett Cove beschränkt.
Was ist die Gletscherstraße?
Die Bezeichnung „Gletscherstraße“ steht in Glacier Bay für keine offizielle Straße, denn eine Straße zur Bucht gibt es nicht. Gemeint ist damit informell die Route auf dem Wasser zum West Arm, wo die aktiven Tidewater-Gletscher liegen: Margerie Glacier, Johns Hopkins Glacier, Lamplugh Glacier und Grand Pacific Glacier. Das ist die typische Strecke aller Schiffstouren im Park.
Welche Route eignet sich am besten für die Nationalparks im Westen der USA?
Glacier Bay liegt in Alaska und lässt sich nicht sinnvoll in eine Rundreise durch die Nationalparks des kontinentalen Südwestens mit Utah, Arizona und Kalifornien einbauen. Der Park eignet sich eher als eigenständiges Reiseziel oder als Teil einer Rundreise durch den Südosten Alaskas, kombiniert mit Juneau, Skagway oder Sitka. In dieser Region sind mehrere Routen möglich, die Glacier Bay, Juneau, Skagway und Sitka verbinden.
