Sequoia und Kings Canyon besuchen: der komplette Guide
Zwei benachbarte Nationalparks, die gemeinsam verwaltet werden und sich am Westhang der Sierra Nevada in Kalifornien erstrecken. Sequoia schützt die größten Bäume der Erde, darunter den General Sherman, den volumenmäßig größten Baum der Welt. Kings Canyon zieht sich als einer der tiefsten Canyons Nordamerikas durch die Landschaft. Wir empfehlen dir 2 bis 3 Tage, um beide Parks ohne Eile zu verbinden: einen Tag für die Riesenmammutbäume, einen weiteren für den Abstieg zum Canyonboden und etwas zusätzliche Zeit für die langsame, kurvenreiche Straße.
Hier findest du alles Wichtige für die Planung deines Aufenthalts: wo die Parks liegen, wie du hineinkommst, was sich in den einzelnen Gebieten lohnt und wo du weitere Details zu jedem Thema findest.
Sequoia und Kings Canyon kurz erklärt: Wo liegen die Parks und wie kommst du hin?
Die beiden Parks liegen im zentralöstlichen Kalifornien, östlich der Städte Fresno und Visalia im Central Valley. Von Los Angeles brauchst du ungefähr 4 bis 5 Stunden mit dem Auto, von San Francisco etwas länger. Die Parks liegen nicht an der direktesten Verbindung zwischen den beiden Städten und sind deshalb weniger stark besucht als Yosemite.
Zwei Hauptstraßen führen in die Parks:
- Die Highway 198 beginnt in Visalia, führt durch den Ort Three Rivers und steigt anschließend in den Sequoia National Park hinauf. Im Park wird sie zur Generals Highway, der Panoramastraße, die beide Parks verbindet.
- Die Highway 180 beginnt in Fresno und führt nach Osten bis zum Kings Canyon National Park. Sie verläuft noch etwa 48 km weiter bis Cedar Grove am Grund des Canyons.
Die Highway 198 auf der Sequoia-Seite ist eng, sehr kurvenreich und hat zahlreiche enge Kehren. Fahrzeuge mit mehr als 6,7 m Länge sind dort dringend nicht zu empfehlen. Wenn du mit einem Van oder Wohnmobil unterwegs bist, fährst du besser über die Highway 180 hinein, die leichter zu befahren ist. Die Anfahrtsrouten, Entfernungen und Eingänge erklären wir ausführlich in unserem Guide zur Anreise nach Sequoia und Kings Canyon.
Eintrittspreise, Pässe und Reservierungen
Der Eintritt gilt 7 Tage und umfasst beide Parks mit einem einzigen Ticket. Aktuell gelten folgende Preise:
- Pkw: 35 US-Dollar.
- Motorrad: 30 US-Dollar.
- Zu Fuß oder mit dem Fahrrad, pro Person: 20 US-Dollar.
Wenn du im Laufe des Jahres mehrere amerikanische Parks besuchst, lohnt sich der Jahrespass des Parks für 70 US-Dollar schnell. Noch mehr gilt das für den Bundespass America the Beautiful Pass, der in allen Nationalparks gilt. Für die Einfahrt ist derzeit keine Reservierung nötig: Du bezahlst vor Ort oder zeigst deinen Pass vor. Die Führung durch die Marmorgrotte Crystal Cave ist dagegen nur mit einem datierten Ticket möglich, das du im Voraus kaufst. Unsere Seite Eintrittspreise und Pässe für Nationalparks erklärt die Eintrittsgebühren und Pässe sowie ihre jeweiligen Einsatzmöglichkeiten. Wenn du Briefmarken sammelst, solltest du außerdem dein Heft griffbereit haben. Sieh dir dazu unsere Seite Pass und Stempel an.
Reservierungen, Permits und wichtige Regeln
Reservierung für den Eintritt (Timed Entry)
In der sommerlichen Hochsaison, von Ende Mai bis zum Labor Day am ersten Montag im September, kann der NPS für bestimmte Gebiete, insbesondere den Bereich Giant Forest, ein System mit reservierten Einlasszeiten verlangen. Du reservierst über Recreation.gov mehrere Wochen im Voraus. Die Regelungen ändern sich von Saison zu Saison. Prüfe deshalb auf der offiziellen Park-Website, ob das System für deinen Besuchstermin gilt.
Campgrounds
Die meisten Campgrounds reservierst du über Recreation.gov, für die begehrtesten Stellplätze manchmal bis zu 6 Monate im Voraus. Dazu gehören Lodgepole, Sunset und Crystal Springs. Außerhalb der Saison bleiben einige Plätze nach dem Prinzip „first come, first served“ ohne Reservierung zugänglich. Unser Guide Camping beschreibt die Verfügbarkeit, die Ausstattung und die Regeln für jeden Campground.
Crystal Cave
Führungen in der Crystal Cave kaufst du ausschließlich im Voraus über Recreation.gov. Vor Ort gibt es keinen Kartenverkauf. Im Sommer sind die Termine bei Öffnung der Reservierungen innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Plane frühzeitig.
Permit für Wanderungen im Backcountry
Für jede Übernachtung mit Biwak außerhalb offizieller Campgrounds brauchst du ein Wilderness Permit. Du erhältst es über Recreation.gov, wo die tägliche Zahl je Trailhead begrenzt ist, oder an bestimmten Tagen morgens als Walk-up Permit im zuständigen Visitor Center. Die Details zu den einzelnen Trailheads findest du in unserem Guide Wanderungen.
Wichtige Regeln
Schwarzbären: In beiden Parks kommen häufig Bären vor. Beim Camping musst du alle Lebensmittel, Getränke, Kosmetikprodukte und Duftartikel in den Bear Boxes am jeweiligen Stellplatz oder in einem zugelassenen Bear Canister verstauen. Sichtbare Lebensmittel im Fahrzeug zu lassen ist eine Ordnungswidrigkeit, für die Ranger vor Ort ein Bußgeld verhängen können.
Hunde: Auf asphaltierten Straßen und in den Campgrounds erlaubt, auf sämtlichen Wanderwegen, im Backcountry und in NPS-Gebäuden verboten.
Drohnen: In den gesamten Parks ohne vorherige Genehmigung des NPS verboten.
Feuer: Die Einschränkungen richten sich nach der saisonalen Trockenheitsstufe. Prüfe vor jeder Campingnacht den Status der Fire Restrictions auf der NPS-Website.
Unterwegs in Sequoia und Kings Canyon
Das Wichtigste besichtigst du mit dem Auto, Gebiet für Gebiet. Die Hauptachse ist die Generals Highway, die zwischen Grant Grove in Kings Canyon und dem Giant Forest in Sequoia verläuft. Die Straße ist großartig, aber langsam. Wegen der Kurven und des Höhenunterschieds fährst du dort nur selten schneller als 55 km/h.
In der Hochsaison, ungefähr von Ende Mai bis Anfang September, verbindet ein kostenloser Shuttle die wichtigsten Ziele im Giant Forest, den General Sherman, Moro Rock und Crescent Meadow. Wir empfehlen dir dringend, ihn zu nehmen: Die Parkplätze sind zur Tagesmitte schnell voll, und der Shuttle erspart dir die Suche nach einem freien Platz. Außerhalb dieses Gebiets gibt es keinen öffentlichen Verkehr. Du bist überall auf das Auto angewiesen.
Im Winter schließen mehrere Straßen wegen Schnee, und auf den geöffneten Abschnitten werden selbst bei schönem Wetter Schneeketten vorgeschrieben. In unserem Guide Unterwegs in Sequoia und Kings Canyon erklären wir, welche Straßen befahrbar bleiben und wie der Shuttle funktioniert.
Wie viel Zeit brauchst du für Sequoia und Kings Canyon?
Plane 2 volle Tage für einen guten Überblick über beide Parks ein, 3 Tage geben dir mehr Luft. An nur einem Tag ist der Besuch möglich, aber knapp: Dann musst du dich auf den Giant Forest mit General Sherman, Big Trees Trail und Moro Rock konzentrieren und auf die lange Hin- und Rückfahrt nach Cedar Grove verzichten.
Unser typischer Ablauf: ein Tag für die Riesenmammutbäume auf der Sequoia-Seite, ein Tag für Grant Grove und anschließend die Fahrt durch Kings Canyon bis zum Canyonboden. Wenn du das abgelegene Gebiet Mineral King hinzunimmst, solltest du einen zusätzlichen Tag einplanen, denn die Zufahrtsstraße ist lang und sehr eng. Unsere ausführlichen, zeitlich geplanten Routen, angepasst an deinen Ausgangspunkt, findest du in unseren Tagesrouten für Sequoia und Kings Canyon.
Besuch planen
Was gibt es in Sequoia und Kings Canyon zu sehen und zu unternehmen?
Am besten erschließt du dir den Besuch nach geografischen Gebieten. Hier kommen die wichtigsten Ziele, von Süden, also Sequoia, nach Norden und Osten, also Kings Canyon.
Reisetagebuch · 4 Bereiche
Der Giant Forest und der General Sherman (Sequoia)
Hier stehen die größten Riesenmammutbäume des Parks besonders dicht. Den General Sherman, den volumenmäßig größten Baum der Welt, erreichst du über einen kurzen, aber abwärts führenden Weg. Der Rückweg bringt dich etwas außer Atem, das solltest du wissen. Direkt daneben führt der Big Trees Trail als ebene, leichte Runde um eine Wiese. So bekommst du ein Gefühl für die Größe dieser Giganten, ohne ins Schwitzen zu kommen. Das Giant Forest Museum befindet sich in einem ehemaligen Gebäude aus dem Jahr 1928 und ist ein guter Ausgangs- und Orientierungspunkt für den Shuttle.
Moro Rock, Tunnel Log und Crescent Meadow
Moro Rock ist ein Granitdom, den du über eine Treppe mit mehreren hundert in den Fels gehauenen Stufen besteigst. Oben bietet sich ein 360°-Panorama über die Great Western Divide, den verschneiten Kamm am Horizont. An derselben Straße liegt der Tunnel Log, ein 1937 umgestürzter Riesenmammutbaum mit einem Tunnel, durch den du mit dem Auto fährst. Ein Fotostopp ist dir sicher. Die Straße führt anschließend nach Crescent Meadow, einer feuchten Wiese, die John Muir „die Perle der Sierra“ nannte und die sich ideal für eine ruhige Runde eignet.
Grant Grove und der General Grant (Kings Canyon)
Auf der Kings-Canyon-Seite ist der General Grant Tree ein weiterer Gigant. Er wurde offiziell zum „Weihnachtsbaum der Nation“ und zum National Memorial erklärt. Das Gebiet Grant Grove lässt sich von der Highway 180 aus leicht erreichen und auf kurzen Rundwegen zwischen den Baumstämmen erkunden. Außerdem findest du hier praktische Services wie Visitor Center, Unterkünfte und Einkaufsmöglichkeiten, bevor du in den Canyon hinabfährst.
Cedar Grove und der Canyonboden (Kings Canyon)
Von Grant Grove führt die Highway 180 etwa 48 km hinunter nach Cedar Grove, ganz am Grund der von den Kings River gegrabenen Schlucht. Die spektakuläre Straße verläuft an schwindelerregenden Felswänden entlang. Unten erwarten dich Wasserfälle wie Roaring River Falls, eine Wiese namens Zumwalt Meadow und Wanderwege in Richtung Hochgebirge. Achtung: Diese Straße schließt im Winter und öffnet erst im Frühjahr wieder, sobald der Schnee geräumt ist.
Jedes Gebiet könnte einen eigenen Tag füllen. Wenn du je nach Interesse zwischen Aussichtspunkten, Höhlen, Wiesen und Panoramen auswählen möchtest, schau in unseren Guide zu den Aktivitäten in Sequoia und Kings Canyon. Dort sind die Ziele nach Art und Anstrengungsgrad geordnet.
Den Park entdecken
Die schönsten Wanderungen in Sequoia und Kings Canyon
Das Wegenetz reicht von einem ebenen 30-minütigen Spaziergang bis zu mehrtägigen Treks in Richtung Mount Whitney, dem höchsten Gipfel der zusammenhängenden Vereinigten Staaten, dessen Osthang vom Park geschützt wird. Bei deinem ersten Besuch bleibst du am besten bei den bewährten Zielen: Big Trees Trail und Crescent Meadow sind einfach, Moro Rock ist kurz, aber steil, und in Cedar Grove locken die Runden bei Zumwalt Meadow. Erfahrene Wanderer nehmen von den Trailheads am Canyonboden Kurs auf die High Sierra. Alle Details zu Höhenunterschieden, Gehzeiten, Schwierigkeitsgraden und Öffnungszeit findest du in unserem Guide zu den Wanderungen in Sequoia und Kings Canyon.
Der ausführliche Reiseführer Wanderungen in Sequoia & Kings Canyon: die schönsten Touren (+ Schwierigkeit & Zugang) Die schönsten Wanderungen in Sequoia & Kings Canyon, nach Gebiet und… Reiseführer lesen →Tiere und Pflanzen beobachten
Die Höhenstufen vom warmen, trockenen Vorgebirge bis zu den im Sommer noch verschneiten Pässen schaffen ein Mosaik aus Lebensräumen und Arten. Maultierhirsche siehst du häufig, mit etwas Glück auch Schwarzbären. Grizzlys gibt es hier nicht. Die wichtigste Regel: Bewahre alle Lebensmittel in den vorgesehenen Metallboxen auf Parkplätzen und Campgrounds auf, niemals im Auto, denn Bären können Autotüren aufbrechen. Murmeltiere, Eichhörnchen und große Greifvögel ergänzen das Bild in höheren Lagen. In unserem Guide zur Tierwelt von Sequoia und Kings Canyon erklären wir die Arten, die besten Beobachtungszeiten und die Regeln für ein konfliktarmes Zusammenleben.
Der ausführliche Reiseführer Wildtiere in Sequoia & Kings Canyon: Welche Tiere du sehen kannst und wo du sie beobachtest Schwarzbären, California Condors und Pikas Reiseführer lesen →Wann solltest du nach Sequoia und Kings Canyon reisen?
Der Sommer von Juni bis September bietet den besten Zugang: Alle Straßen sind geöffnet, und in den Riesenmammutbaumhainen herrschen angenehme Temperaturen. Im Vorgebirge kann es allerdings sehr heiß werden, während in den höher gelegenen Pässen noch Schnee liegt. Im Herbst wechseln die Temperaturen je nach Tag schnell von warm zu kalt. Im Winter liegt Schnee auf den Riesenmammutbäumen. Das ist großartig, aber Schneeketten sind Pflicht, und die Straßen nach Cedar Grove und Mineral King sind geschlossen. Der Frühling eignet sich ideal für Wanderungen im Vorgebirge, während weiter oben der Schnee schmilzt. Das ist die Kurzfassung. Die Monatsmittelwerte und unsere saisonalen Tipps findest du in unserem Guide Wann nach Sequoia und Kings Canyon reisen?, detaillierte Vorhersagen für die einzelnen Gebiete auf der Wetterseite.
Der ausführliche Reiseführer Wann du Sequoia & Kings Canyon besuchen solltest: beste Reisezeit, Wetter und Jahreszeiten Beste Reisezeit für Sequoia & Kings Canyon Reiseführer lesen →Wo kannst du in Sequoia und Kings Canyon übernachten?
Drei Möglichkeiten stehen dir je nach Reisestil offen:
- Lodges in den Parks, in den Gebieten Grant Grove, Giant Forest und Cedar Grove: praktisch, aber sehr früh zu reservieren.
- Die zahlreichen Campgrounds vom Vorgebirge bis zum Canyonboden, die du nach Höhe und Saison auswählst.
- Unterkünfte in Three Rivers vor dem Eingang zu Sequoia, wenn du mehr Auswahl und Restaurants möchtest.
Den vollständigen Vergleich mit Preisen, Öffnungszeiten und Reservierungen findest du in unserem Guide Übernachten, der je nach Schlafmöglichkeit in die Seiten Hotels und Lodges, Camping und Wohnmobil aufgeteilt ist.
Im Park übernachten
Rund um Sequoia und Kings Canyon: Was kannst du in der Umgebung unternehmen?
Die beiden Parks lassen sich leicht in eine größere Kalifornien-Rundreise einbauen. Im Norden erreichst du Yosemite in wenigen Stunden, im Westen liegen das Central Valley und seine Etappenstädte Visalia und Fresno, im Osten die wilde Sierra und das Owens Valley. Three Rivers direkt vor dem Südeingang ist ein angenehmer Ausgangspunkt zum Durchatmen. Für eine stimmige Rundreise ordnen unsere Rubriken Roadtrips und Regionen Sequoia und Kings Canyon in den größeren Zusammenhang des amerikanischen Westens ein.
Unser Fazit: Lohnt sich Sequoia und Kings Canyon?
Ja, absolut. Bei unserem Besuch hat uns nicht nur die beeindruckende Größe der Bäume berührt, sondern vor allem die Stille unter dem Blätterdach und der harte Kontrast zwischen den Hainen in großer Höhe und dem Canyonboden. Du kommst wegen der Riesenmammutbäume und bleibst wegen der Vielfalt: riesige Wälder, Granitdome, tiefe Schlucht und Hochgebirge, und das alles mit deutlich weniger Menschen als in Yosemite. Der Nachteil: Die Straßen sind langsam, und ein Teil des Parks schließt im Winter. Bereite deinen Besuch frühzeitig vor, beachte die Regeln zu Bären und Schneeketten, und du wirst begeistert wieder abreisen. Die wichtigen Regeln und konkreten Sicherheitshinweise findest du auf unserer Seite Infos, Regeln und Sicherheit. Eine Übersicht über alle Gebiete bietet dir unsere Kartenseite.
Häufige Fragen
Wie viel Zeit brauchst du für Sequoia und Kings Canyon?
Für einen entspannten Besuch in Sequoia und Kings Canyon solltest du 2 bis 3 Tage einplanen: einen Tag für die Riesenmammutbäume, einen für Kings Canyon und zusätzliche Zeit für die langsamen Straßen. Wenn du nur einen Tag hast, konzentriere dich auf den Giant Forest und Moro Rock und fahre nicht bis Cedar Grove hinunter.
Wie hoch ist der Eintrittspreis für Sequoia und Kings Canyon?
Der Eintritt für Sequoia und Kings Canyon kostet 35 US-Dollar pro Auto, gilt 7 Tage und umfasst beide Parks. Mit dem Motorrad zahlst du 30 US-Dollar, zu Fuß oder mit dem Fahrrad 20 US-Dollar pro Person. Der Jahrespass des Parks kostet 70 US-Dollar.
Kannst du Sequoia und Kings Canyon mit dem Auto besuchen?
Ja. Du besichtigst Sequoia und Kings Canyon im Wesentlichen mit dem Auto, Gebiet für Gebiet, über die Generals Highway. Im Sommer fährt ein kostenloser Shuttle durch den stark besuchten Giant Forest. Anderswo bist du vollständig auf das Auto angewiesen.
Wann ist die beste Reisezeit für Sequoia und Kings Canyon?
Die beste Reisezeit für Sequoia und Kings Canyon ist der Sommer von Juni bis September, wenn alle Straßen geöffnet sind und in den Hainen angenehme Temperaturen herrschen. Der Frühling eignet sich für das Vorgebirge. Im Winter brauchst du Schneeketten, außerdem sind Straßen gesperrt.
Was ist der Unterschied zwischen Sequoia und Kings Canyon?
Der Unterschied zwischen Sequoia und Kings Canyon liegt in der Landschaft: Sequoia schützt rund um den Giant Forest die größten Bäume der Welt, während Kings Canyon einen gewaltigen Gletschercanyon bis Cedar Grove durchschneidet. Da beide Parks gemeinsam verwaltet werden, besuchst du sie mit einem einzigen Ticket.
Lohnen sich Sequoia und Kings Canyon?
Ja. Sequoia und Kings Canyon lohnen sich wegen ihrer seltenen Landschaft: Riesenmammutbäume, Granitdome und ein tiefer Canyon liegen hier beieinander, bei deutlich weniger Andrang als in Yosemite. Der Preis dafür sind die langsamen Straßen und die winterliche Schließung einiger Gebiete.
