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Illustriertes Poster des Nationalparks Joshua Tree

Joshua Tree besuchen: kompletter Guide (Sehenswürdigkeiten, Preise, Dauer)

Von Jocelyn Pion · ~11 Min. Lesezeit · Daten: National Park Service

Bundesstaat : CA Status : National Park Eintritt : 30 $ (Entrance - Private Vehicle) Klima : Désertique. Sieh das aktuelle Wetter in Joshua Tree

Joshua Tree ist die kalifornische Wüste, wie man sie sich vorstellt: verdrehte Bäume, die ihre Äste zum Himmel strecken, Granitblöcke, die wie von einem zerstreuten Riesen aufeinandergestapelt wirken, und eine wohltuende Stille. Der Park liegt etwa zweieinhalb Autostunden östlich von Los Angeles, vor den Toren von Palm Springs. Du kommst zum Wandern, Klettern, für den Sonnenuntergang von Keys View und zum Übernachten unter einem der sternenreichsten Himmel des amerikanischen Südwestens. Für den ersten Besuch reicht ein ganzer Tag, zwei Tage sind entspannter. Dieser Guide vermittelt dir den Überblick und führt dich Bereich für Bereich zu den ausführlichen Guides.

Eine Besonderheit überrascht viele Besucher: Joshua Tree liegt auf zwei Wüsten. Im Westen befindet sich die höher gelegene, kühlere Mojave-Wüste mit den berühmten Joshua Trees, die botanisch eigentlich Yuccas sind. Im Osten liegt die tiefer gelegene, heißere Colorado Desert mit Chollas und Ocotillos. Diese unsichtbare Grenze erklärt, warum sich die Landschaft je nach Zufahrt so stark verändert.

Joshua Tree kompakt: Wo liegt der Park und wie kommst du hin?

Der Park liegt im Süden Kaliforniens zwischen der Coachella Valley im Süden und der Hochwüste mit den Orten Yucca Valley, Joshua Tree und Twentynine Palms im Norden. Alle Eingänge erreichst du über die Interstate I-10.

Es gibt drei Haupteingänge:

  • West Entrance bei der Stadt Joshua Tree. Dieser Eingang ist am stärksten besucht und liegt den bekannten Sehenswürdigkeiten im Nordwesten am nächsten. An Wochenenden in der Hauptsaison musst du mit Wartezeiten rechnen.
  • North Entrance in Twentynine Palms. Dieser Zugang ist praktisch, wenn du auf dieser Seite übernachtest.
  • South Entrance bei Cottonwood. Sie ist das Tor zur Colorado Desert und zum Cholla Cactus Garden.

Von der I-10 nimmst du die Ausfahrt 117 zur California Highway 62 in Richtung Yucca Valley und 29 Palms. Sie führt zu den West Entrance und North Entrance sowie zu den Bereichen Black Rock und Indian Cove. Für die Anfahrt über den South Entrance nimmst du die Ausfahrt 168 der I-10. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel bis zum Park, ein Auto ist unverzichtbar. Die einzelnen Anfahrtsrouten, Entfernungen und Fahrzeiten findest du in unserem Guide zur Anfahrt nach Joshua Tree.

Der Park ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Einige Bereiche sind nur tagsüber zugänglich. Die Visitor Center haben ihre eigenen Öffnungszeiten.

Lage von Joshua Tree in den USAKarte der USA in Albers-Projektion.Joshua Treeist in der Region markiert « Ouest & Pacifique », liegt inCalifornia.
Joshua Treeliegt inCalifornia, in der Region Ouest & Pacifique.

Eintrittspreise, Pässe und Reservierung

Der Eintritt in Joshua Tree ist kostenpflichtig. Das Ticket gilt sieben aufeinanderfolgende Tage und berechtigt zum Zugang zum gesamten Park.

  • Privatfahrzeug: 30 US-Dollar, für alle Mitfahrer im Auto.
  • Motorrad: 25 US-Dollar.
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad: 15 US-Dollar pro Person.
  • Jahrespass für den Park: 55 US-Dollar. Er lohnt sich bereits ab dem zweiten Besuch im Jahr.

Wenn du auf deiner Reise weitere amerikanische Nationalparks besuchst, ist der Bundespass America the Beautiful, der ein Jahr lang in allen Nationalparks gilt, fast immer die günstigste Lösung. Anders als einige stark besuchte Parks verlangt Joshua Tree keine Timed Entry Reservation. Du fährst einfach zu einem Eingang, bezahlst und gehst hinein. Unser Guide zu Eintrittspreisen und Pässen in Nationalparks erklärt dir Eintrittsgebühren, Passkategorien und Fälle mit kostenlosem Eintritt. Wenn du die Stempel der Parks sammelst, lohnt sich außerdem ein Besuch im Visitor Center. Mehr dazu findest du auf unserer Seite Passport und Stempel.

Reservierungen, Permits und wichtige Regeln

Eintrittsreservierung: Du brauchst keine Reservierung für ein bestimmtes Zeitfenster, um in den Park zu gelangen (Stand 2026). Du kannst an jedem Eingang zu jeder Uhrzeit ankommen.

Campgrounds: Die meisten Plätze reservierst du über Recreation.gov. In der Frühlingssaison von März bis April sind die Stellplätze oft schon mehrere Monate vorher vergeben. Einige Plätze werden nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben. Darauf solltest du an einem Frühlingswochenende oder während einer spektakulären Blüte jedoch nicht bauen. Unser Camping-Guide für Joshua Tree beschreibt für jeden Campground die Kapazitäten, Ausstattung und Reservierungszeiträume.

Wandern und Klettern: Für die Trails und zum Klettern brauchst du kein Permit. Für das Übernachten außerhalb ausgewiesener Campgrounds ist dagegen ein Backcountry Permit erforderlich. Du bekommst es an den dafür vorgesehenen Registern an den Zugängen zu den Wilderness-Gebieten. Einige Felswände werden zum Schutz brütender Tiere saisonal gesperrt, insbesondere wegen Habichten und anderen Greifvögeln. Informiere dich vor dem Klettern bei den Rangern über aktuelle Sperrungen.

Wichtige Regeln:

  • Verlasse in Bereichen mit kryptobiotischem Boden, einer schwarzen oder graubraunen Kruste, die wie rissige Erde aussieht, niemals die Trails. Dieser lebendige Boden aus Flechten, Moosen und Cyanobakterien braucht nach einem Fußabdruck Jahrzehnte zur Regeneration.
  • Nimm keine Pflanzen, Tiere, Steine oder Artefakte mit, auch keinen noch so kleinen Stein.
  • Lagerfeuer sind ausschließlich in den Metallringen der Campgrounds erlaubt. Außerhalb eines Campgrounds sind sie zu jeder Jahreszeit verboten.
  • Haustiere sind nur auf Straßen, Parkplätzen und Campgrounds erlaubt. Auf den Trails sind sie verboten.
  • Abfälle: Nimm alles wieder mit, was du in den Park gebracht hast. In abgelegenen Bereichen gibt es nur wenige Abfalleimer.

Wie bewegst du dich in Joshua Tree fort?

Du erkundest Joshua Tree mit dem Auto und legst dabei Stopps entlang der Panoramastraße ein, die den Park von Nordwesten nach Süden durchquert. Einen Shuttle gibt es hier nicht. Du bestimmst dein eigenes Tempo, was ein echter Vorteil ist.

Die Hauptstraße verbindet den West Entrance und den South Entrance auf einer durchgehenden Strecke. Unterwegs zweigen Straßen zu Aussichtspunkten und Trailheads ab. Tanke vor der Einfahrt, denn im Park gibt es keine Tankstelle und die Entfernungen zwischen den Bereichen betragen oft mehrere Dutzend Kilometer. Dasselbe gilt für Wasser, darauf kommen wir weiter unten zurück. Asphaltierte Straßen führen zu den wichtigsten Zielen. Einige Pisten wie Geology Tour Road und Covington Flats verlangen jedoch ein Fahrzeug mit großer Bodenfreiheit, teilweise sogar einen Geländewagen. In unserem Guide zum Unterwegssein in Joshua Tree erfährst du, welche Straßen mit welchem Fahrzeug befahrbar sind.

Wie viel Zeit brauchst du für Joshua Tree?

Ein Tag reicht, um den Charakter des Parks zu erfassen: Du fährst vom Westen nach Süden, hältst in Hidden Valley, fährst zu Keys View, unternimmst eine kurze Wanderung und fährst bis zum Cholla Cactus Garden weiter. Das Programm ist dicht, aber machbar.

Mit zwei Tagen hast du mehr Luft. Einen Tag widmest du dem Nordwesten mit Felsen, Aussichtspunkten und Wanderungen, den anderen der Colorado Desert sowie einem Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ohne Eile. Mehr Zeit lohnt sich für Kletterer, Wanderer und Fans sternenklarer Nächte, die den Park in Ruhe erleben möchten. Deinen Tagesplan kannst du in unserem Guide zu Routen und Aufenthaltsdauer nach der verfügbaren Zahl an Tagen zusammenstellen.

Was gibt es in Joshua Tree zu sehen und zu unternehmen?

Das Herz des Parks lässt sich natürlich in drei geografische Bereiche teilen. Hier findest du die wichtigsten Ziele jedes Bereichs. Zu jeder Sehenswürdigkeit und jeder Wanderung gibt es einen ausführlichen Guide, den du über die Links aufrufen kannst.

Reisetagebuch · 3 Bereiche

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Der Nordwesten: Felsen, Aussichtspunkte und Joshua Trees

Das ist der spektakulärste und meistbesuchte Teil des Parks, die Landschaft von den Postkarten. Hidden Valley ist eine etwa 1,6 km lange, leichte Rundwanderung zwischen riesigen Granitblöcken. Sie eignet sich perfekt zum Einlaufen und vermittelt dir, warum Kletterer diesen Ort lieben. Der Weg zum Barker Dam führt zu einem kleinen historischen Stausee und mit etwas Glück zu Petroglyphen und Tieren, die zum Trinken kommen. Keys View liegt auf mehr als 1.500 m Höhe und eröffnet einen weiten Blick über die Coachella Valley, die San-Andreas-Verwerfung und bei klarer Sicht bis zum Salton Sea in der Ferne. Hier erlebst du den Sonnenuntergang des Parks. Sportlichere Besucher besteigen den Ryan Mountain auf einer etwa 4,8 km langen Rundtour mit steilem Anstieg und 360-Grad-Panorama über die von Felsen durchsetzten Täler.

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Der Norden: Skull Rock und das Reich der Felsblöcke

Rund um Jumbo Rocks wird die Landschaft zu einem mineralischen Abenteuerspielplatz. Skull Rock, ein durch Erosion schädelförmig ausgehöhlter Felsen, liegt direkt an der Straße. Ein kurzer Halt genügt, ein gutes Foto ist fast sicher. In der Umgebung schlängeln sich kurze Trails zwischen den Formationen hindurch. Sie lassen sich gut mit einer Übernachtung auf dem Jumbo Rocks Campground verbinden.

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Der Osten: die Colorado Desert und die Chollas

Auf dem Weg zum South Entrance sinkt die Höhe und die Landschaft verändert sich. Die Joshua Trees verschwinden und machen dem Cholla Cactus Garden Platz. Dort wachsen besonders viele „Teddybär“-Kakteen, die im Gegenlicht am späten Tag phosphoreszierend wirken. Berühre sie besser nicht, ihre Stacheln sind tückisch. Weiter südlich kündigen die Cottonwood-Oase und ihre Palmen eine andere Seite der Wüste an. Von hier aus erreichst du auch die längsten und einsamsten Wanderungen.

Einen vollständigen Überblick über die Aktivitäten, darunter Klettern, Sternbeobachtung, Fototouren und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, findest du in unserem Guide zu den Aktivitäten in Joshua Tree.

Die schönsten Wanderungen in Joshua Tree

Wandern ist die beste Art, den Park zu spüren, und das Angebot reicht von leicht bis anspruchsvoll. Die kurzen, einfachen Rundwege wie Hidden Valley, Barker Dam und der Weg durch den Cholla Cactus Garden eignen sich für alle, auch für Familien. Mittelschwere Trails wie Ryan Mountain steigen schnell an und belohnen dich mit einer weiten Aussicht. Längere Wanderungen zur Lost Palms Oasis oder in der Colorado Desert erfordern gute Vorbereitung, viel Wasser und einen frühen Start.

Genaue Entfernungen, Höhenunterschiede, Gehzeiten und Schwierigkeitsgrade sind in unserem Guide zu den Wanderungen in Joshua Tree für jeden Trail ausführlich beschrieben.

Der ausführliche Reiseführer Wanderungen im Joshua Tree: die schönsten Touren (+ Schwierigkeit & Zugang) Die besten Wanderwege im Joshua Tree nach Gebiet und Schwierigkeit Reiseführer lesen →

Tiere und Pflanzen beobachten

Der Joshua Tree ist der Star, aber er ist nicht allein. Der Park beherbergt eine bemerkenswerte Wüstenflora mit Chollas, Ocotillos, Yuccas und Fasskakteen. Im Frühling gibt es eine spektakuläre Blüte, wenn die winterlichen Niederschläge ergiebig waren.

Bei den Tieren brauchst du Geduld und solltest die kühleren Tageszeiten nutzen. Hasen, Antilopenhörnchen und Eidechsen siehst du tagsüber am häufigsten. Im Morgengrauen und in der Dämmerung kannst du Kojoten, auf den Höhenzügen Wüsten-Dickhornschafe und an Wasserstellen wie Barker Dam eine große Vielfalt an Vögeln beobachten. Schlangen, darunter Klapperschlangen, und Skorpione gehören zur Wüste. Respektiere sie, achte darauf, wohin du Hände und Füße setzt, dann geht alles gut. Die Arten und besten Beobachtungsplätze stellen wir in unserem Guide zur Tierwelt von Joshua Tree vor.

Der ausführliche Reiseführer Tierwelt im Joshua Tree: Welche Tiere du sehen kannst und wo Wüstenschildkröte, Kojote, Klapperschlangen und Dickhornschaf Reiseführer lesen →

Wann solltest du nach Joshua Tree reisen?

Das Klima bestimmt den Reisezeitpunkt. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten. Tagsüber liegen die Temperaturen bei etwa 29 °C, nachts bei rund 10 °C, die Luft ist sehr trocken und die Luftfeuchtigkeit liegt oft unter 25 %. Im Frühling kommt die Wüstenblüte hinzu, deshalb ist dann am meisten los.

Der Winter ist kühl und hell, tagsüber werden etwa 15 °C erreicht. Nachts sinken die Temperaturen unter null, und auf den Höhenzügen kann gelegentlich Schnee liegen. Der Sommer ist brutal: Tagsüber wird es heißer als 38 °C, nachts sinkt die Temperatur kaum unter 24 °C. Wanderungen solltest du dann auf die kühleren Stunden verlegen. Für die Wahl des passenden Monats nach deinen Prioritäten, etwa Blüte, angenehme Temperaturen oder Besucherandrang, lies unsere Seite zur besten Reisezeit. Ausführliche Monatsmittel findest du auf unserer Wetterseite.

Der ausführliche Reiseführer Wann nach Joshua Tree reisen: beste Reisezeit, Wetter und Jahreszeiten Beste Reisezeit für Joshua Tree Reiseführer lesen →

Wo kannst du in Joshua Tree übernachten?

Im Park gibt es kein Hotel. Du übernachtest entweder in den umliegenden Orten oder auf einem der Campgrounds. Die Orte Joshua Tree, Twentynine Palms und Yucca Valley bieten Motels, Ferienhäuser mit Wüstencharme und einige besondere Unterkünfte. Palm Springs weiter südlich hat eine größere und schickere Auswahl, etwa 30 Minuten vom South Entrance entfernt.

Im Park ermöglichen mehrere Campgrounds wie Jumbo Rocks, Hidden Valley, Belle und White Tank das Übernachten zwischen den Felsen. Das macht bei der Sternbeobachtung einen großen Unterschied. Achtung: Die meisten Plätze haben weder Wasser noch Strom und sind in der Hauptsaison schnell voll. In unserem Guide zur Übernachtung vergleichen wir alle Möglichkeiten nach Ort, Atmosphäre und Budget. Dazu gibt es eigene Seiten zu Hotels und Lodges, zum Camping und zum Reisen mit dem Wohnmobil.

Rund um Joshua Tree: Was kannst du in der Umgebung unternehmen?

Rund um den Park liegt eine Region mit eigenem Charakter. Pioneertown, einst Kulisse für Westernfilme und heute ein lebendiger Ort, ist wegen seines berühmten Saloon-Konzertlokals einen Abstecher wert. Palm Springs und die Coachella Valley bieten ein völlig anderes Programm mit Luftseilbahn, modernistischer Architektur, Spas und Golfplätzen. Wer ungewöhnliche Kunst mag, findet in der Wüste rund um Yucca Valley Installationen. Viele Reisende verbinden Joshua Tree mit einer größeren Kalifornien-Rundreise zwischen Wüste, Küste und den großen Städten des amerikanischen Westens.

Unser Fazit: Lohnt sich Joshua Tree?

Ja, ohne Zweifel, sofern du weißt, wonach du suchst. Joshua Tree hat weder Geysire noch einen gewaltigen Wasserfall. Seine Schönheit ist subtiler und besteht aus Licht, Felsen und weiten, stillen Landschaften. Bei unserem Besuch hat uns der Park in der Dämmerung besonders beeindruckt, als sich die Granitblöcke orange färbten und der Himmel voller Sterne aufleuchtete. Für Paare, Familien und Fotografen, die eine einzigartige Landschaft in der Nähe der kalifornischen Küste suchen, ist Joshua Tree ein Ziel, das wir uneingeschränkt empfehlen. Im Hochsommer solltest du die Begeisterung allerdings etwas bremsen, denn die Hitze schränkt die möglichen Aktivitäten stark ein.

Noch ein Wort zur Sicherheit, denn in der Wüste macht sie einen entscheidenden Unterschied. Nimm mindestens 4 Liter Wasser pro Person und Tag mit. Im Park gibt es praktisch keine Wasserstellen. Das Mobilfunknetz ist fast überall nicht verfügbar, deshalb solltest du einer vertrauten Person deine Route mitteilen. Verlass dich nicht allein auf das GPS, sondern nimm eine Papierkarte mit. Tanke vor der Einfahrt. Schütze dich mit Hut, Sonnencreme und bedeckender Kleidung vor der Sonne und plane Wanderungen für die kühleren Stunden. Achte wegen der Schlangen darauf, wohin du Hände und Füße setzt.

Häufige Fragen

Lohnt sich Joshua Tree?

Joshua Tree lohnt sich, wenn du Wüstenlandschaften, Granitfelsen, Klettern, leichte Wanderungen und sternenklare Nächte magst. Der Park hat eine ganz eigene Atmosphäre und wirkt eher kontemplativ als spektakulär. Er lässt sich ideal mit einem Aufenthalt in Los Angeles oder Palm Springs verbinden. Im Hochsommer schränkt die Hitze den Erlebniswert allerdings stark ein.

Wie viel Zeit brauchst du für den Joshua-Tree-Nationalpark?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Joshua Tree solltest du einen ganzen Tag einplanen. Dazu gehören die Durchquerung von Westen nach Süden, einige Aussichtspunkte und eine kurze Wanderung. Zwei Tage bieten ein entspannteres Tempo und lassen dir Zeit für einen Sonnenuntergang und eine sternenklare Nacht.

Kostet der Eintritt in den Joshua-Tree-Nationalpark etwas?

Der Eintritt in den Joshua-Tree-Nationalpark ist kostenpflichtig: 30 US-Dollar pro Fahrzeug, 25 US-Dollar pro Motorrad oder 15 US-Dollar pro Person zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das Ticket gilt sieben Tage. Ein Jahrespass für den Park kostet 55 US-Dollar. Der Bundespass America the Beautiful lohnt sich, wenn du mehrere Parks besuchst.

Wann ist die beste Reisezeit für Joshua Tree?

Am besten besuchst du Joshua Tree im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind, tagsüber etwa 29 °C, und der Besucherandrang erträglich bleibt. Im Frühling kommt die Wüstenblüte hinzu. Der Winter ist kühl und hell. Der Sommer mit Temperaturen von mehr als 38 °C ist zum Wandern nicht zu empfehlen.