Unabhängige Reiseführer zu den US-Nationalparks
Siebdruck-Illustration: Die Monolithen von Courthouse Towers rahmen die Park Avenue ein, mit winzigen Besuchern am Fuß der roten Felswände.

Was kann man im Arches National Park unternehmen? Highlights und Aktivitäten

Von Jocelyn Pion · Daten: National Park Service · ← Kompletter Reiseführer Arches

Kurz gesagt. Drei Besichtigungen zeigen dir das Wesentliche im Arches National Park: die Wanderung zur Delicate Arch, dem Wahrzeichen von Utah, die Erkundung des natürlichen Labyrinths von Fiery Furnace und der Spaziergang durch Devils Garden bis zur Landscape Arch. Ergänze das Ganze um einen Stopp in The Windows Section, wo du mehrere Bögen mit wenig Gehaufwand siehst. Damit hast du die Grundlage für einen gelungenen Besuch, selbst wenn dir nur ein Tag bleibt.

Arches kompakt: Bereiche, Anfahrt und Fortbewegung

Der Arches National Park liegt im Südosten von Utah, 8 km nördlich von Moab an der US 191. Von der Stadt aus ist die Einfahrt an der Hauptstraße ausgeschildert. Biege an der Ampel rechts ab. Der Park erstreckt sich auf einem über 1.200 m hohen Plateau aus rotem Sandstein, wo die Temperaturen von einem Tag zum nächsten stark schwanken. Zwischen Morgen und Nachmittag können es manchmal mehr als 20 °C sein. Unser Guide zu den Jahreszeiten im Arches National Park erklärt, welche Monate zu deinen Plänen passen.

Der Park folgt einer einzigen Hauptstraße, der Arches Scenic Drive. Sie ist vom Visitor Center bis zum Wendepunkt in Devils Garden etwa 30 km lang. Offizielle Shuttle gibt es nicht. Du fährst mit dem Auto und hältst auf den ausgewiesenen Parkplätzen der einzelnen Bereiche. Von Süden nach Norden folgen aufeinander: Courthouse Towers am Eingang, Balanced Rock in der Mitte, danach The Windows Section und Delicate Arch Area mit zwei Abzweigungen nach Osten, anschließend Fiery Furnace und am Ende der Straße Devils Garden. Der Parkplan verschafft dir vor der Abfahrt einen Überblick über die Lage der einzelnen Bereiche.

In der Saison ist eine Einfahrtsreservierung Pflicht. Seit 2022 gilt ungefähr von April bis Oktober ein System mit Zeitfenstern, der Timed Entry. Du musst deinen Zugang auf Recreation.gov reservieren, bevor du an der Schranke ankommst. In Zeiten mit besonders vielen Besuchern sind die Plätze innerhalb weniger Minuten vergeben. Die aktuellen Bestimmungen findest du unter Zugang zum Arches National Park. Die derzeit geltenden Gebühren betragen 30 US-Dollar pro Fahrzeug und 15 US-Dollar zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Wie viel Zeit brauchst du für den Arches National Park?

Ein Tag reicht für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wenn du vor 8 Uhr ankommst. Das NPS empfiehlt diese Uhrzeit ausdrücklich, damit du Staus an der Einfahrt und volle Parkplätze am späten Vormittag vermeidest. Außerhalb der besonders vollen Tage ist auch eine Einfahrt nach 15 Uhr eine gute Möglichkeit. An einem gut geplanten Tag kannst du morgens zur Delicate Arch wandern, mittags The Windows besuchen und den späten Nachmittag in Devils Garden verbringen.

Zwei Tage lassen dir mehr Luft: Fiery Furnace bei einer Ranger-Führung, die du im Voraus reservieren musst, Courthouse Towers bei Sonnenuntergang und ein Abstecher nach Klondike Bluffs, um den vollen Parkplätzen zu entgehen. Dieses Format empfehlen wir, wenn du die Wahl hast.

Drei Tage oder mehr machen aus Arches einen eigenständigen Reiseort statt eines kurzen Roadtrip-Stopps. Für die Planung Tag für Tag bietet unser Routen-Guide für Arches ausführliche Programme je nach Zahl der verfügbaren Übernachtungen.

Die Highlights nach Parkbereich

Courthouse Towers: der Einstieg in die Landschaft

Siebdruck-Illustration: Die Monolithen von Courthouse Towers rahmen die Park Avenue ein, mit winzigen Besuchern am Fuß der roten Felswände.

Direkt hinter dem Visitor Center steigt die Straße in Serpentinen auf das Plateau und führt zu einem Panorama aus roten Türmen und Felsspitzen, die Geologen unter dem Namen Courthouse Towers zusammenfassen. Die Formationen tragen anschauliche Namen: Tower of Babel, Sheep Rock und The Organ. Du kannst sie vom Auto aus betrachten. Wenn du dir aber die Beine vertreten möchtest, ist der Park Avenue Trail ideal für den Anfang.

Park Avenue ist eine etwa 1,6 km lange, fast ebene natürliche Rinne im Sandstein. Die ersten Geologen verglichen sie mit einer New Yorker Avenue, die von Wolkenkratzern aus Fels gesäumt wird. Das Bild passt erstaunlich gut. Plane 30 bis 40 Minuten ein. Die Strecke ist leicht. Oft ist es die erste Wanderung der Reise und bereits ein schöner Einstieg.

Gleich daneben solltest du das Courthouse Wash Rock Art Panel nicht verpassen. Du erreichst es über die US 191 noch vor der kostenpflichtigen Parkeinfahrt. Zu sehen sind Petroglyphen und Piktogramme, die indigene Bevölkerungsgruppen hinterlassen haben. Betrachte sie von unten und berühre die Felswände nicht.

Balanced Rock: der unverzichtbare Stopp

Siebdruck-Illustration: Balanced Rock hebt sich vom blauen Himmel ab; sein gewaltiger Felsblock überragt den kurzen erschlossenen Weg.

Auf halber Strecke der Scenic Drive ist Balanced Rock genau das, was sein Name verspricht. Ein mehrere Tausend Tonnen schwerer Sandsteinblock thront auf einem schmalen Sockel, wie ein riesiger Pilzkopf, der jeden Moment kippen könnte. Vom Parkplatz führt ein 1,5 km langer Weg einmal um den Monolithen herum. Für die Runde brauchst du 20 bis 25 Minuten, der Höhenunterschied ist kaum spürbar.

Der Lichteinfall verändert hier alles. Am späten Tag färbt sich der Block im tief stehenden Licht kupferfarben. Wenn du zum Sonnenuntergang vorbeikommst, solltest du anhalten.

The Windows Section: mehrere Bögen mit wenig Gehaufwand

Siebdruck-Illustration: North Window und South Window liegen nebeneinander über dem Schotterweg der Windows Section.

Der Bereich The Windows Section bietet vermutlich das beste Verhältnis von Bögen zu Aufwand im ganzen Park. Vom Parkplatz aus erreichst du drei große Formationen in weniger als 30 Minuten zu Fuß:

North Window und South Window bilden das, was man die „Brille“ nennt: zwei große ovale Öffnungen in derselben Felswand. Wenn du dich in den Rahmen von North Window stellst und die Wüste unter dir fotografierst, entsteht ein typisches Parkmotiv.

Turret Arch liegt einige hundert Meter entfernt und ist kantiger. Über der Hauptöffnung durchbricht ein kleinerer Nebenbogen die Felswand. Geh näher heran, um den richtigen Blickwinkel zu finden.

Double Arch östlich des Parkplatzes, 500 m vom Hauptweg entfernt, ist eine seltene geologische Besonderheit: zwei Bögen mit einem gemeinsamen Pfeiler, von denen einer zu den größten Spannweiten des Parks gehört. Geh in die natürliche Mulde unter den Bögen und schau nach oben. Der Überhang ist beeindruckend.

Die vollständige Runde ist etwa 1,6 km lang und nahezu eben. Der Bereich eignet sich besonders für Familien mit kleinen Kindern und für alle, die viele Bögen sehen möchten, ohne lange oder anstrengende Wanderungen zu machen.

Delicate Arch: das Wahrzeichen von Utah

Siebdruck-Illustration: Delicate Arch glüht bei Sonnenuntergang, allein in seinem Sandsteinamphitheater vor den La Sal Mountains.

Niemand verlässt Arches, ohne die Delicate Arch gesehen zu haben. Der schlanke, etwa 16 m hohe Bogen ist auf den Nummernschildern von Utah abgebildet und gehört zu den meistfotografierten Silhouetten der amerikanischen Nationalparks. Du erreichst ihn am Ende eines 4,8 km langen Hin- und Rückwegs vom Wolfe Ranch Parkplatz. Dabei überwindest du 146 m im Aufstieg auf nacktem Fels, der vollständig der Sonne ausgesetzt ist.

Technisch ist die Wanderung nicht schwierig, doch du bist der Sonne komplett ausgesetzt. Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig über 38 °C, und der Weg bietet keinerlei Schatten. Starte bei Tagesanbruch oder am späten Nachmittag. Das tiefe Licht bei Sonnenuntergang auf dem orangefarbenen Sandstein ist das Licht der Delicate Arch, das du auf all den Fotos gesehen hast. Nach dem Aufstieg ist es zugleich die schönste Belohnung.

Wenn die Wanderung nicht infrage kommt, gibt es zwei Alternativen von unten. Der Lower Viewpoint ist ohne Fußweg vom Parkplatz erreichbar, der Upper Viewpoint liegt etwa 300 m entfernt und hat einige Stufen. Beide Aussichtspunkte lohnen den Stopp, ersetzen aber nicht den Blick vom Rand des natürlichen Amphitheaters am Fuß des Bogens. Die Formation taucht unvermittelt auf, sobald du aus einem Felsspalt trittst. Dieser Moment gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im Park.

Am Wolfe Ranch Parkplatz solltest du dir zwei Minuten Zeit nehmen, um die Informationstafeln zur Geschichte dieser Farm aus dem 19. Jahrhundert zu lesen. Das Ute-Petroglyphen-Panel liegt nur wenige Meter vom Wegbeginn entfernt und bietet eine weitere historische Ebene, bevor du mit dem Aufstieg beginnst.

Fiery Furnace: das Labyrinth, in dem du einen Guide brauchst

Siebdruck-Illustration: Geführte Besucher gehen zwischen den hohen, schmalen Sandsteinrippen des Labyrinths von Fiery Furnace hindurch.

Fiery Furnace ist kein markierter Wanderweg. Der Bereich besteht aus einem Gewirr von Felsspalten, Felskorridoren und engen Passagen, ohne offiziell auf dem Boden angelegten Weg. Du darfst ihn mit einem speziellen Permit auch ohne Begleitung betreten, das du auf Recreation.gov reservieren musst. Die Ranger weisen jedoch klar darauf hin, dass man sich leicht verirrt. Außerdem verlangt das Gelände Erfahrung mit der Orientierung abseits markierter Wege, die vielen Besuchern fehlt.

Wir empfehlen eine Ranger-geführte NPS-Tour von etwa drei Stunden mit begrenzter Gruppengröße. In der Hauptsaison sind die Plätze schon Wochen im Voraus vergeben. Wenn du nur einen Tag hast, ist die Führung nicht zwingend nötig. Bei zwei Tagen hinterlässt sie jedoch die besten Erinnerungen, weit entfernt von den vollen Parkplätzen an der Scenic Drive. Der Name des Bereichs kommt von den orangefarbenen Spiegelungen der Felswände im Abendlicht, die an Flammen erinnern.

Direkt neben dem Haupteingang lohnen zwei weniger besuchte Bögen einen kurzen Umweg. Sand Dune Arch liegt in einer schattigen Sandmulde und ist mitten im Sommer ideal für eine kühle Pause. Broken Arch erreichst du vom selben Parkplatz aus über einen etwa 2,4 km langen Hin- und Rückweg. So kannst du deiner Liste zwei ungewöhnliche Bögen hinzufügen, ohne dich in das Gedränge an den Hauptattraktionen zu begeben.

Devils Garden: der Zielpunkt, für den sich die Fahrt lohnt

Siebdruck-Illustration: Landscape Arch bildet am Ende des Weges durch Devils Garden ein spektakuläres Steinband über den Wacholderbäumen.

Am Ende der Scenic Drive ist Devils Garden der Bereich mit den meisten erfassten Bögen im Park. Dazu gehört vor allem Landscape Arch, deren Spannweite von etwa 88 m sie zu einem der längsten natürlichen Bögen der Welt macht. Vom Parkplatz startet ein einziger Weg, der sich je nach Anspruch in verschiedene Varianten aufteilt.

Wenn du das Wesentliche sehen möchtest: Landscape Arch über 3,2 km hin und zurück auf leichtem Gelände, für die große Mehrheit der Besucher geeignet.

Wenn du weitergehen möchtest: Der Primitive Loop ist etwa 8 km lang und führt an Double O Arch, Dark Angel, Partition Arch und Navajo Arch vorbei. Einige Abschnitte sind nicht markiert. Du musst Steinmännchen folgen und dich sicher orientieren können. Ohne Erfahrung in weglosem Gelände ist die Runde nicht zu empfehlen.

Die Abzweigungen zu Tunnel Arch und Pine Tree Arch liegen 500 m vom Hauptweg entfernt und sind ohne Anstrengung erreichbar. Du kannst sie am Anfang oder am Ende einbauen, ohne deinen Zeitplan wesentlich zu verlängern.

Komme in der Saison vor 9 Uhr am Devils Garden Parkplatz an. Der einzige Campingplatz im Park, der Devils Garden Campground, ist Monate im Voraus ausgebucht. Unser Camping-Guide für Arches erklärt alle Einzelheiten.

Klondike Bluffs: die ruhige Seite des Parks

Siebdruck-Illustration: Tower Arch öffnet sich in den abgelegenen Felsen von Klondike Bluffs über einer menschenleeren Wüstenlandschaft.

Klondike Bluffs erreichst du über eine unbefestigte Piste nördlich der Scenic Drive. Der Bereich ist der am wenigsten besuchte des Parks. Hier liegen Tower Ruin und die Marching Men, Sandsteinsäulen, die in einer Landschaft stehen, die von Besuchern fast unberührt wirkt.

Bei trockenem Wetter ist die Piste mit einem normalen Auto befahrbar. Nach Regen wird sie rutschig und gefährlich. Noch wichtiger: Verlasse in diesem Bereich niemals die markierten Wege. Die biologischen Bodenkrusten, das sogenannte Cryptobiotic Soil, bestehen aus Algen, Pilzen und Cyanobakterien. Sie brauchen Jahrzehnte zur Regeneration und vertragen es nicht, wenn man auf ihnen herumtritt.

Die schönsten Wanderungen im Arches National Park

Arches ist kein Park für mehrtägige Fernwanderungen. Die meisten Wege sind zwischen 1,5 und 8 km lang. Die Entfernungen bleiben kurz, doch sommerliche Hitze, fehlender Schatten auf vielen Abschnitten und nackter, ausgesetzter Fels machen die Wanderungen zwischen Mai und September körperlich anspruchsvoll. Nimm immer mehr Wasser mit, als du vermutlich brauchst. Die Ranger empfehlen im Sommer mindestens 1 Liter pro Stunde Gehzeit.

Unsere drei wichtigsten Empfehlungen im Überblick:

  • Delicate Arch (4,8 km, 146 m Aufstieg, vollständig ausgesetzt): der Pflichttermin, den du von Mai bis September unbedingt zwischen 10 und 16 Uhr vermeiden solltest.
  • Landscape Arch über den Devils Garden Trail (3,2 km hin und zurück, leicht): für alle zugänglich und beeindruckend.
  • Primitive Loop in Devils Garden (etwa 8 km, mäßiger Höhenunterschied, nicht markierte Abschnitte): für Wanderer, die wirklich unterwegs sein und volle Parkplätze hinter sich lassen möchten.

Unser Guide zu den Wanderungen im Arches National Park beschreibt jeden Weg mit eigenen Hinweisen zu Ausrüstung, Zeitplanung und erforderlichem Niveau.

Weitere Aktivitäten je nach deinen Interessen

Astrofotografie und Beobachtung des Nachthimmels

Siebdruck-Illustration: Die Milchstraße zieht durch einen sternübersäten schwarzen Himmel über der unverwechselbaren Silhouette des Balanced Rock.

Der Arches National Park ist von der International Dark-Sky Association als Dark Sky Park anerkannt. Die geringe städtische Dichte rund um Moab bewahrt einen für einen so stark besuchten Park ungewöhnlich klaren Nachthimmel. Die Milchstraße, eingerahmt von einem Sandsteinbogen, zu fotografieren, ist inzwischen ein eigenes Genre.

Die beliebtesten Orte für Astrofotografie sind Delicate Arch und der Bereich Devils Garden. Der Park ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet, daher sind solche nächtlichen Ausflüge problemlos möglich. Nimm ein Stativ, ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv und eine Stirnlampe mit rotem Licht mit, damit sich deine Augen und die der anderen an die Dunkelheit gewöhnen können. Plane außerdem warme Kleidung ein. Die Nächte auf dem Colorado Plateau sinken oft unter 0 °C, sogar im Frühling.

Wildtierbeobachtung

Siebdruck-Illustration: Ein männliches Dickhornschaf steht auf einem Felsvorsprung zwischen den roten Klippen und Wacholdern des Parks.

Im Park leben typische Arten der Hochwüste. Bighorn sheep zeigen sich manchmal auf den Bergrücken rund um die Einfahrt. Kojoten, Wüstenhasen und viele verschiedene Echsen sind regelmäßiger zu sehen, vor allem im Morgengrauen und in der Dämmerung. Füttere kein Tier. Das ist eine konkrete Sicherheitsregel, weil gefütterte Tiere ihre natürliche Scheu verlieren, und keine bloße Empfehlung des gesunden Menschenverstands. Unsere Seite zur Tierwelt führt die Arten nach Bereich auf.

Mit der Familie

Siebdruck-Illustration: Eine Familie betrachtet Park Avenue vom flachen, befestigten Aussichtspunkt vor den gewaltigen Wänden der Courthouse Towers.

Arches gehört zu den familienfreundlichsten Parks für Kinder im Schulalter. Viele Sehenswürdigkeiten kannst du vom Auto aus sehen. Wege wie The Windows oder Balanced Rock eignen sich ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren. Das Junior Ranger-Programm des NPS gibt es im Visitor Center. Kinder bearbeiten ein Aktivitätenheft und erhalten anschließend ein offizielles Abzeichen. Unsere Seite für Familien ordnet die Wege nach Altersstufe und nennt wichtige Punkte wie Flüssigkeitszufuhr, Hitze und längere schattenlose Abschnitte.

Mit dem Fahrrad auf der Scenic Drive

Auf der asphaltierten Straße ist Radfahren erlaubt, auf den Fußwegen jedoch nicht. Die Scenic Drive ist vom Visitor Center aus etwa 30 km hin und zurück lang und weist einen deutlichen Höhenunterschied auf. Für Radfahrer ist sie daher eine beliebte sportliche Herausforderung. Zwischen März und Oktober ist tagsüber viel Autoverkehr unterwegs. Starte vor 7 Uhr, damit du die Straße unter guten Bedingungen genießen kannst. Unsere Seite zur Fortbewegung erklärt die Verkehrsregeln im Park.

Was kannst du rund um Arches unternehmen?

Moab liegt 8 km südlich und ist der natürliche Ausgangspunkt für einen Roadtrip im Südosten von Utah. Restaurants, Anbieter von Canyoning-Touren, 4x4-Fahrzeugvermietungen und Outdoor-Ausrüster konzentrieren sich dort. Unsere Seite zum Essen stellt gute Adressen in der Stadt vor. Der Guide zu Übernachtungen behandelt die Unterkünfte in Moab und Umgebung.

Canyonlands National Park, genauer der Bezirk Island in the Sky, liegt etwa 30 Autominuten südlich von Moab. Arches und Canyonlands in drei bis vier Tagen zu verbinden, gehört unter Utah-Kennern zum Standard-Roadtrip. Dich erwarten dieselben roten Sandsteinlandschaften und weiten Horizonte, allerdings aus schwindelerregender Höhe über den Canyons. Diese Kombination findest du in den Roadtrip- und Regionen-Guides zum Colorado Plateau.

Dead Horse Point State Park ist ebenfalls einen halben Tag wert. Der Aussichtspunkt überragt die Schleifen des Colorado River aus mehr als 600 m Höhe. Die Aussicht ist überwältigend, während deutlich weniger Besucher kommen als nach Arches.

Weiter entfernt ergänzen Capitol Reef National Park etwa zwei Stunden westlich und Bryce Canyon etwa drei Stunden entfernt die große Runde über das Colorado Plateau. Das lohnt sich für Reisende, die eine Woche oder mehr zur Verfügung haben.

Das Wichtigste: Was solltest du in Arches zuerst sehen?

Wenn du nur einen Tag vor Ort hast, gehen wir selbst in dieser Reihenfolge vor:

  1. Delicate Arch bei Tagesanbruch. Starte um 6:30 oder 7 Uhr am Wolfe Ranch Parkplatz, damit du vor der Hitze und vor den Besuchermassen oben bist.
  2. The Windows Section mittags. Die Wege sind kurz, und unter den Bögen gibt es etwas Schatten.
  3. Devils Garden am späten Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. Besuche Landscape Arch und nimm anschließend noch eine Abzweigung, wenn deine Energie reicht.

An einem zweiten Tag: morgens eine Ranger-Führung durch Fiery Furnace, abends Balanced Rock und Courthouse Towers zum Sonnenuntergang.

Lohnt sich Arches? Ja, ohne jede Einschränkung. Es ist einer der wenigen Parks, in denen fast alle bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten ohne besondere technische Kenntnisse erreichbar sind. Auch die Dichte einzigartiger geologischer Formationen pro Quadratkilometer ist im amerikanischen Westen kaum zu übertreffen. Für die komplette Vorbereitung deines Besuchs findest du alle Informationen im Komplett-Guide zum Arches National Park.

Häufige Fragen

Was gibt es im Arches National Park zu sehen und zu unternehmen?

In Arches verteilen sich die Erlebnisse auf Felsformationen und Bögen wie Delicate Arch, The Windows, Balanced Rock und Landscape Arch, auf Wanderungen vom 1,5-km-Rundweg bis zum 8-km-Loop sowie auf besondere Aktivitäten wie Astrofotografie, Wildtierbeobachtung und eine Führung durch das Labyrinth von Fiery Furnace. Alles folgt einer einzigen Hauptstraße, die sechs verschiedene Bereiche erschließt.

Wie viel Zeit brauchst du für den Arches National Park?

Wie viel Zeit brauchst du für Arches? Ein Tag reicht für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wenn du vor 8 Uhr losfährst. Zwei Tage geben dir Zeit für Fiery Furnace, entspannte Wanderungen und weniger besuchte Bereiche wie Klondike Bluffs. Unser Guide zu Route und Aufenthaltsdauer erklärt die Möglichkeiten je nach Zahl deiner Übernachtungen.

Lohnt sich der Arches National Park?

Der Arches National Park ist die Reise auf jeden Fall wert. Die Konzentration bemerkenswerter Bögen und Sandsteinformationen auf einem gut zugänglichen Gebiet ist selten. Für die meisten Highlights brauchst du außerdem keine besonderen technischen Fähigkeiten.

Was sind die wichtigsten Aktivitäten in Arches?

Zu den Highlights in Arches gehören die Wanderung zur Delicate Arch, die Runde durch die Bögen in The Windows Section mit North Window, South Window und Double Arch, der Spaziergang zur Landscape Arch in Devils Garden und möglichst eine Ranger-Führung durch das Labyrinth von Fiery Furnace.

Welche Wanderung solltest du im Arches National Park machen?

Welche Wanderung passt zu deinem ersten Besuch in Arches? Die Delicate Arch mit 4,8 km und 146 m Aufstieg ist der absolute Pflichttermin. Wenn du eine kürzere, für alle zugängliche Strecke suchst, verbindet der The Windows Loop auf 1,6 km mehrere große Bögen. Wer Ruhe sucht, findet sie auf dem etwa 8 km langen Primitive Loop in Devils Garden. Unsere Seite zu den Wanderungen beschreibt jeden Weg mit Ausrüstungs- und Sicherheitshinweisen.

Musst du für die Einfahrt in den Arches National Park reservieren?

Musst du für die Einfahrt in Arches reservieren? Ja, ungefähr von April bis Oktober. Ein System mit Zeitfenstern, der Timed Entry, verpflichtet dich, den Zugang auf Recreation.gov zu reservieren, bevor du an der Schranke ankommst. Außerhalb dieses Zeitraums ist keine Reservierung erforderlich. Unsere Seite zu Zugang und Transport nennt die genauen Daten und erklärt das System für das laufende Jahr.

Wann solltest du im Arches National Park ankommen?

Zwischen März und Oktober solltest du möglichst vor 8 Uhr morgens in Arches ankommen. In der Hauptsaison sind die Parkplätze bei Delicate Arch und Devils Garden oft schon zwischen 9 und 10 Uhr voll. Das NPS empfiehlt außerdem, nach 15 Uhr einzufahren, um Staus an der Einfahrt zu vermeiden.