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Siebdruck-Illustration: Ein heftiges Sommergewitter mit Blitzen zieht über den dunklen Hügeln des Painted Canyon auf.

Wetter im Theodore Roosevelt National Park: Prognosen, Klima und beste Reisezeit

Von David Sanchez · Daten: National Park Service · ← Kompletter Reiseführer Theodore Roosevelt

Der Theodore Roosevelt National Park erstreckt sich durch die Badlands von North Dakota, eine kontinentale und semiaride Region, in der die Sommer bis 33 °C erreichen und die Temperaturen im Winter unter -15 °C fallen. Wichtig vorab: Im Mai und Juni sowie im September sind die Temperaturen am angenehmsten, die Niederschläge gering und das Licht auf den ockerfarbenen Formationen besonders schön. Im Winter bleibt der Park rund um die Uhr geöffnet, doch Straßen können wegen Schnee ohne Vorankündigung gesperrt werden.

Wetterstation · Theodore Roosevelt 47,18 N

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Das Klima im Theodore Roosevelt National Park Monat für Monat

Die folgende Tabelle zeigt die Klimamittel für die Region um Medora, das Tor zum South Unit des Parks.

Monat Min. Temp. Max. Temp. Niederschlag
Januar -17 °C -3 °C 12 mm
Februar -13 °C 0 °C 11 mm
März -7 °C 8 °C 18 mm
April 0 °C 16 °C 32 mm
Mai 7 °C 22 °C 52 mm
Juni 13 °C 29 °C 65 mm
Juli 17 °C 33 °C 48 mm
August 16 °C 32 °C 44 mm
September 8 °C 25 °C 33 mm
Oktober 1 °C 17 °C 28 mm
November -8 °C 5 °C 17 mm
Dezember -14 °C -2 °C 12 mm

Im Park fallen weniger als 400 mm Niederschlag pro Jahr. Die Region ist trocken. Der Juni ist der niederschlagsreichste Monat, doch die Schauer sind meist kurz und heftig, statt sich über den ganzen Tag zu verteilen.

Das Klima im Theodore Roosevelt National Park nach Jahreszeit

Winter (Dezember bis Februar)

Der Winter in den Badlands von North Dakota ist nichts für Zartbesaitete. Nachts sinken die Temperaturen regelmäßig unter -15 °C, bei Kaltluftwellen aus der Arktis manchmal bis auf -25 °C. Der Wind, der auf den Hochebenen fast ständig weht, verstärkt das Kältegefühl deutlich.

Schnee fällt in Schüben. Einige Straßen im South Unit oder North Unit können von einem Tag auf den anderen gesperrt werden. Was geöffnet bleibt, bietet dafür ein besonderes Schauspiel. Die Bisons grasen weiter im Schnee, und Besucher sind kaum unterwegs.

Frühling (März bis Mai)

Der März bleibt wechselhaft. Schneefälle im April sind hier keine Überraschung. Ab Mitte Mai werden die Temperaturen richtig angenehm und erreichen 15 bis 22 °C, während die Prärie der Badlands erwacht. Das ist auch die ideale Zeit, um junge Bisons und besonders aktive Präriehundkolonien zu beobachten. Unser Guide zur Tierwelt im Theodore Roosevelt National Park zeigt dir die besten Beobachtungszeiten.

Ein Punkt, den du im Blick behalten solltest: Frühlingsgewitter ziehen oft am späten Nachmittag auf und bringen manchmal Hagel mit. Starte deine Trails am Morgen.

Sommer (Juni bis August)

Juli und August sind heiß. In der prallen Sonne steigen die Höchsttemperaturen auf 32 bis 35 °C. Die dunklen Felsformationen speichern die Hitze und geben sie noch lange nach Sonnenuntergang ab. Mittags ohne Wasser und Hut auf einem ungeschützten Trail unterwegs zu sein, solltest du unbedingt vermeiden.

Konvektionsgewitter gehören im Sommer zu den Great Plains. Sie bilden sich am frühen Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr und können heftig ausfallen. In dieser offenen Landschaft siehst du sie schon von Weitem kommen. Wenn es donnert, verlasse die Höhenlagen.

Herbst (September bis November)

Der September ist unsere bevorzugte Reisezeit im Theodore Roosevelt National Park. Die Besucherzahlen gehen zurück, die Temperaturen bleiben mild und erreichen tagsüber 20 bis 25 °C. Das Licht am späten Nachmittag lässt die ocker- und goldfarbenen Badlands besonders schön leuchten. Im Oktober wird es schnell kühler, im November kehrt das raue Wetter zurück.

Ein weiterer Vorteil des Herbstes: Von August bis Oktober ist Brunftzeit bei den Bisons, und die Herden sind dann besonders aktiv. Halte mindestens 25 m Abstand und stelle dich niemals zwischen zwei Tiere.

Ist es im Theodore Roosevelt National Park wirklich kalt? Rekorde und Extreme

Ja, North Dakota gehört zu den kältesten Bundesstaaten der USA. Im Winter kann die gefühlte Temperatur bei anhaltendem Wind unter -35 °C fallen. Umgekehrt können sommerliche Hitzewellen auf den Hochebenen über 40 °C erreichen.

Viele Besucher überrascht der große tägliche Temperaturunterschied in der Übergangszeit: Zwischen Morgen und Nachmittag können bis zu 25 °C liegen. Ein kühler Morgen mit 5 °C kann sich im Mai in einen Nachmittag mit 28 °C verwandeln. Nimm mehrere Kleidungsschichten mit, die du unterwegs aus- und wieder anziehen kannst.

Was du im Theodore Roosevelt National Park je nach Jahreszeit anziehst

Winter. Mehrere Schichten sind unverzichtbar: Thermounterwäsche, eine Fleece-Mittelschicht, eine wasserdichte winddichte Jacke, Mütze, warme Handschuhe und Wollsocken. Der Wind auf den Hochebenen kann innerhalb von weniger als einer Stunde Erfrierungen verursachen.

Frühling. Trage mehrere Schichten und nimm eine kompakte wasserdichte Jacke mit. Das Wetter wechselt schnell. Auch bei wolkenlosem Himmel solltest du immer eine winddichte Jacke dabeihaben.

Sommer. Hut mit breiter Krempe, Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, mindestens zwei Liter Wasser pro Person und Ausflug. Geschlossene Trail-Schuhe sind Pflicht. Die vulkanischen und sedimentären Felsen der Badlands verzeihen keine Sandalen.

Herbst. Die Grundausrüstung entspricht der im Frühling, aber ab Mitte Oktober solltest du eine warme Jacke ergänzen. Nachtfrost kehrt bereits Ende September zurück. Unser Guide zu den Wanderungen im Theodore Roosevelt National Park nennt dir je nach Jahreszeit und Bedingungen die passenden Trails.

Warnungen und Bedingungen, die du im Blick behalten solltest

Der Park ist das ganze Jahr über täglich rund um die Uhr geöffnet, einschließlich aller drei Einheiten: South Unit bei Medora, North Unit an der Highway 85 und Elkhorn Ranch Unit. Die Bedingungen können sich jedoch schnell verschlechtern.

Im Winter führen starke Schneefälle ohne Vorankündigung zu Straßensperrungen. Betroffen ist zuerst die Scenic Loop Drive im South Unit, eine 45 km lange Panoramastraße. Informiere dich vor jedem Ausflug auf der NPS-Website über aktuelle Sperrungen.

Sommergewitter können in den Schluchten der Badlands Sturzfluten auslösen. Bei einer aktiven Gewitterwarnung solltest du tiefer liegende Bereiche, enge Canyons und ausgesetzte Höhen meiden.

Häufige Fragen

Wie ist das Wetter im Theodore Roosevelt National Park gerade?

Der Theodore Roosevelt National Park hat ein kontinentales Klima ohne ausgleichenden Einfluss des Meeres: heiße Sommer mit 30 bis 35 °C und strenge Winter mit -15 °C oder weniger in der Nacht. In der Übergangszeit ändert sich das Wetter in den Badlands von North Dakota schnell, manchmal innerhalb weniger Stunden.

Ist es im Theodore Roosevelt National Park kalt?

Ja. Die Winter sind in den Badlands von North Dakota lang und streng. Von Dezember bis Februar liegen die Tageshöchsttemperaturen nur selten über 0 °C, und nachts sinken sie bei anhaltendem Wind regelmäßig unter -15 °C.

Was soll ich für einen Besuch im Theodore Roosevelt National Park anziehen?

Im Sommer: Hut mit breiter Krempe, Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 und mindestens zwei Liter Wasser pro Ausflug. In der Übergangszeit: mehrere Kleidungsschichten und eine wasserdichte winddichte Jacke. Im Winter: vollständige Kaltwetterausrüstung mit isolierendem Mantel, Mütze, Handschuhen und Thermounterwäsche, von November bis März unverzichtbar.

Welches Klima herrscht im Theodore Roosevelt National Park?

Das Klima ist kontinental und semiarid: heiße, trockene Sommer mit Nachmittagsgewittern, lange und sehr kalte Winter sowie geringe Niederschläge von weniger als 400 mm pro Jahr, mit einem Höchstwert im Juni. Die täglichen Temperaturunterschiede können in der Übergangszeit bis zu 25 °C betragen.