Unabhängige Reiseführer zu den US-Nationalparks
Siebdruck-Illustration: Wanderer steigen die Serpentinen des Navajo Loop zwischen den hohen Wänden von Wall Street hinab.

Wanderungen im Bryce Canyon: die schönsten Touren für jedes Niveau

Von Jocelyn Pion · Daten: National Park Service · ← Kompletter Reiseführer Bryce Canyon

Die Wanderung, die du im Bryce Canyon nicht verpassen solltest, ist die Kombination aus Queen's Garden + Navajo Loop (etwa 5,6 km, mittelschwer, 2:30 bis 3 Stunden). In einem halben Tag steigst du von Sunrise Point ins Herz der Hoodoos hinab, durchquerst den Sandsteinkorridor von Wall Street und steigst von Sunset Point wieder hinauf. So erlebst du den Bryce Canyon in seiner ganzen Eigenart, und das in einem Tempo, das für die meisten Besucher gut machbar ist.

Zwei Alternativen, je nachdem, worauf du Lust hast:

  • Du hast eine Stunde Zeit und Kinder dabei? Der Mossy Cave Trail (3,2 km hin und zurück) ist kurz, überraschend und leicht.
  • Du suchst ordentlich Höhenunterschied und Einsamkeit? Der Fairyland Loop (13 km, 640 m Höhenunterschied) ist genau das Richtige.

Der Bryce Canyon bietet eine der außergewöhnlichsten Wandererfahrungen auf dem Colorado-Plateau. Die Logik des Parks ist anders als erwartet: Du startest am Rand der Felswand, steigst zwischen den Formationen hinab und auf dem Rückweg wieder hinauf. Die Höhenlage zwischen 2.400 und 2.700 m verstärkt die Anstrengung. Vor dem Start solltest du einige Punkte einplanen.

Deine Wanderung im Bryce Canyon gut vorbereiten

Genehmigungen und Eintritt

Für Tageswanderungen brauchst du keine Genehmigung. Der Eintritt in den Park kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug und gilt 7 Tage. Wenn du auf einem Roadtrip mehrere Nationalparks besuchst, deckt der America the Beautiful Pass für 80 US-Dollar pro Jahr alle Bundesgebiete ab. Für eine Übernachtung im Backcountry ist ein Backcountry Permit Pflicht. Du bekommst es vor dem Start im Visitor Center.

Höhenlage und körperliche Anstrengung

Oberhalb von 2.400 m kommst du schneller außer Atem als auf Meereshöhe, selbst wenn du erfahren im Wandern bist. Trink mehr als sonst, mindestens 0,5 Liter Wasser pro Wanderstunde. An den Trails gibt es keine Wasserstelle. Nimm alles, was du brauchst, im Visitor Center oder an deiner Unterkunft mit.

Die Trails liegen offen in der Sonne und bieten nur wenig Schatten. Ein breitkrempiger Hut, Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 50 und eine Sonnenbrille sind auch bei bewölktem Himmel unverzichtbar. Im Juli und August ziehen zwischen 13 und 17 Uhr häufig heftige Gewitter auf. Die einfache Regel lautet: Starte früh am Morgen, damit du vor Mittag wieder oben bist.

Im Winter werden die Trails, die unter den Rim hinabführen, darunter Navajo Loop und Queen's Garden, vereist. Von November bis März sind Microspikes oder leichte Steigeisen sehr zu empfehlen.

Wildtiere

Maultierhirsche queren die Trails unvermittelt, Präriehunde bevölkern die Wiesen am Rand des Rim. Sie sind niedlich, aber du darfst sie nicht füttern. Kalifornische Kondore kreisen regelmäßig über den Felswänden. Im Sommer gibt es auf den felsigen Trails Klapperschlangen. Achte darauf, wohin du Hände und Füße setzt.

Schwarzbären gibt es im Park, auf den Haupttrails bleiben sie jedoch selten. Falls du einem begegnest: Laufe nicht weg, sprich ruhig und gehe langsam rückwärts.

Hunde

Hunde sind auf den Trails des Parks nicht erlaubt. Eine Ausnahme gibt es: Auf dem Rim Trail darfst du einen Hund an einer höchstens 2 m langen Leine mitführen. Alle anderen Trails, einschließlich Queen's Garden und Navajo Loop, sind für Tiere gesperrt.

Die schönsten Wanderungen nach Gebieten

Der Bryce Canyon gliedert sich zum Wandern in vier Bereiche: das zentrale Amphitheater, das Herz des Parks, das Fairyland-Gebiet im Norden, Mossy Cave im Osten und das Backcountry rund um Rainbow Point im Süden.

Bryce Amphitheater: die Klassiker

Hier stehen die dichtesten Hoodoo-Formationen, und hier sind die meisten Besucher unterwegs.

Queen's Garden Trail Strecke: 2,9 km hin und zurück · Höhenunterschied: 91 m · Dauer: 1 bis 1:30 Stunden · Schwierigkeit: leicht · Art: hin und zurück · Start: Sunrise Point

Dies ist der am leichtesten zugängliche Trail, der unter den Rim hinabführt. Er schlängelt sich zwischen orangefarbenen Formationen hindurch bis zu einer Felsgestalt, die mit etwas Fantasie Königin Victoria darstellt. Der Aufstieg zurück ist kurz. Für Kinder und Anfänger ist das unsere erste Wahl. Tipp: Das erste Morgenlicht von Sunrise Point taucht die Hoodoos in einen goldenen Farbton. Wenn du gern fotografierst, komm gleich zur Öffnung des Parkplatzes.

Navajo Loop Strecke: 2,2 km · Höhenunterschied: 164 m · Dauer: 1 bis 1:30 Stunden · Schwierigkeit: mittelschwer · Art: Rundweg · Start: Sunset Point

Der berühmteste Rundweg des Parks. Er führt von Sunset Point steil hinab, durchquert Wall Street, einen Korridor zwischen zwei mehr als 20 m hohen senkrechten Sandsteinwänden, in deren Spalten Douglasien wachsen, und steigt wieder hinauf. Die Strecke ist kurz, aber die Steigungen sind steil. Saisonhinweis: Wall Street ist im Winter und zu Beginn des Frühlings wegen Eis häufig gesperrt. Informiere dich vor dem Start im Visitor Center oder auf der NPS-Website über den Zustand des Trails.

Queen's Garden + Navajo Loop (kombiniert) Strecke: 5,6 km · Höhenunterschied: 220 m · Dauer: 2:30 bis 3 Stunden · Schwierigkeit: mittelschwer · Art: fast ein Rundweg · Start: Sunrise Point oder Sunset Point

Unsere wichtigste Empfehlung für den ersten Besuch. Du steigst über Queen's Garden von Sunrise Point hinab, durchquerst den Grund des Amphitheaters und steigst über Navajo Loop bis Sunset Point wieder hinauf. Über den Rim Trail oder den kostenlosen Shuttle in der Saison kommst du in wenigen Minuten zum Ausgangspunkt zurück. Auf dieser Tour siehst du an einem halben Tag das Wesentliche des Bryce Canyon.

Peekaboo Loop Strecke: 8 km · Höhenunterschied: 490 m · Dauer: 3 bis 4 Stunden · Schwierigkeit: mittelschwer bis schwierig · Art: Rundweg · Start: Bryce Point oder Sunset Point

Der anspruchsvollste Rundweg im Amphitheater. Du durchquerst Bereiche mit dicht stehenden Hoodoos, gehst unter natürlichen Bögen hindurch und folgst Felswänden mit farbigen Gesteinsschichten. Der Höhenunterschied macht sich bemerkbar, besonders beim Rückweg nach Bryce Point. Achtung: Auf diesem Trail sind auch Reiter unterwegs. Von Bryce Point aus lohnt sich das Panorama über das gesamte Amphitheater bereits am Anfang der Tour.

Rim TrailArt: linear
Distanz
Strecke: bis zu 16 km in Teilabschnitten
Höhenmeter
Höhenunterschied: kaum vorhanden
Dauer
Schwierigkeit: leicht
Schwierigkeit
Art: linear
Art
Start: Fairyland Point, Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point oder Bryce Point

Der einzige Trail im Park, auf dem Hunde erlaubt sind. Er folgt dem Rand der Felswand von Norden nach Süden und bietet Ausblicke von oben auf das Amphitheater, ohne dass du zwischen die Formationen hinabsteigst. Ideal für einen entspannten Spaziergang, um zwei Aussichtspunkte zu verbinden oder für eine Tour am Abend.

Fairyland: Hoodoos und Ruhe

Fairyland Loop Strecke: 13 km · Höhenunterschied: 640 m · Dauer: 4 bis 6 Stunden · Schwierigkeit: schwierig · Art: Rundweg · Start: Fairyland Point

Dieser Trail wird unter den großen Touren des Parks am wenigsten besucht. Die Formationen unterscheiden sich vom Hauptamphitheater: Sie sind schlanker und ihre Farben vielfältiger. Kalifornische Kondore fliegen häufig über dieses Gebiet. Wenn du ohne Backcountry Permit Einsamkeit suchst, ist dies deine beste Option. Plane einen ganzen Tag, Proviant und mindestens 2 Liter Wasser ein.

Mossy Cave: eine abgelegene Besonderheit

Mossy Cave Trail Strecke: 3,2 km hin und zurück · Höhenunterschied: 90 m · Dauer: 1 Stunde · Schwierigkeit: leicht · Art: hin und zurück · Start: am Rand der UT-12, etwa 6 km östlich des Haupteingangs zum Park

Geografisch liegt dieser Trail abseits: Er folgt einem historischen Bewässerungskanal, den die ersten mormonischen Siedler bauten, um die Stadt Tropic zu versorgen. Am Ende erwarten dich eine moosbewachsene, kühle und ungewöhnliche Höhle sowie je nach Jahreszeit ein kleiner Wasserfall. Eine gute Option, wenn du wenig Zeit hast oder die Klassiker des Amphitheaters bereits kennst. Besonderheit: Wenn du diesen Trail von der UT-12 aus erreichst, musst du nicht durch den Park fahren. Je nach deiner Situation kann sich das auf den Eintritt auswirken.

Leichte Wanderungen für Familien

Der Bryce Canyon ist kein flacher Park. Auch als „leicht“ eingestufte Trails führen zunächst hinab und anschließend wieder hinauf, denn alle Trails sinken unter den Rim. Trotzdem sind mehrere Optionen für körperlich fitte Kinder ab 7 oder 8 Jahren gut machbar.

Queen's Garden Trail: Unsere erste Wahl für Familien. Der Höhenunterschied bleibt überschaubar, die Hoodoos sind sofort spektakulär, und Kinder suchen gern nach der Silhouette der Königin am Ende des Trails.

Rim Trail (Abschnitt Sunrise Point / Sunset Point): etwa 1,5 km entspanntes Gehen zwischen zwei Aussichtspunkten, größtenteils asphaltiert. Auf diesem Abschnitt auch für geländegängige Kinderwagen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.

Mossy Cave Trail: Auf dem größten Teil der Strecke ist der Untergrund relativ flach, und am Ziel wartet ein schöner Anblick. Für jüngere Kinder geeignet, wenn du Tage mit großer Hitze meidest.

Für die speziell auf Kinder zugeschnittenen Aktivitäten im Park, darunter Rangerprogramme und die Challenge „Hoodoo Hike“, findest du im Guide Bryce Canyon mit Kindern alles Wichtige.

Anspruchsvolle Tagestouren

Für alle, die Höhenunterschied, Strecke und wenige Menschen auf dem Trail suchen.

Fairyland Loop (siehe Toureninfo oben): 640 m Höhenunterschied auf 13 km in einem geschützten Gebiet. Ohne Permit zugänglich, ist dies die klassische schwierige Tagestour des Parks.

Peekaboo Loop ab Bryce Point (siehe Toureninfo oben): 490 m Höhenunterschied, 8 km Rundweg durch das Gebiet mit der höchsten Hoodoo-Dichte. Kürzer als der Fairyland Loop, aber die ausgesetzten Passagen und der Höhenunterschied machen ihn deutlich anspruchsvoller als den Navajo Loop.

Riggs Spring Loop (Start bei Rainbow Point, am Ende des Scenic Drive): 14,5 km, etwa 490 m Höhenunterschied, Rundweg durch den Ponderosa-Kiefernwald im Süden. Landschaftlich weniger spektakulär als das Amphitheater, dafür ist es ausgesprochen ruhig. Bei klarer Sicht reicht der Blick von Rainbow Point auf 2.700 m bis nach Arizona.

Wenn du einen langen Tag planst oder mehrere Gebiete verbinden möchtest, helfen dir die Routen im Bryce Canyon bei der Zeiteinteilung im Park.

Zugänge, Trailheads und Parkplätze

Die wichtigsten Trailheads liegen rund um das Amphitheater und sind über die UT-63, die Hauptstraße des Parks, erreichbar:

Sunrise Point: Start des Queen's Garden Trail und des Rim Trail. In der Hochsaison ist der Parkplatz im Juli und August schon ab 8 oder 9 Uhr schnell voll.

Sunset Point: Start des Navajo Loop. Ähnliche Situation, der Parkplatz ist vormittags ab Juni oft voll.

Bryce Point: Start des Peekaboo Loop und Aussicht auf das Amphitheater vom höchsten Punkt des Rim. Der Parkplatz ist kleiner, aber weil der Trail schwieriger ist, füllt er sich langsamer.

Fairyland Point: Start des Fairyland Loop. Der Parkplatz ist ruhig, passend zur Besucherzahl auf dem Trail.

Mossy Cave: eigener Parkplatz am Rand der UT-12, abseits der Hauptstraße des Parks. Praktisch, wenn du aus Tropic kommst oder den Autoverkehr zum Amphitheater vermeiden möchtest.

Etwa von Mai bis Oktober verbindet ein kostenloser Shuttle die wichtigsten Aussichtspunkte und Trailheads des Amphitheaters. Im Juli und August ist er die einfachste Lösung: Die Parkplätze sind ab 8 Uhr voll, und eine komplette Autofahrt durch den Park bringt an einem ohnehin ereignisreichen Tag nur unnötigen Stress. Der Shuttle ermöglicht dir außerdem Punkt-zu-Punkt-Touren, bei denen du an einem Trailhead startest und an einem anderen endest.

Shuttles und Wege im Bryce Canyon sowie die Möglichkeiten, zum Park zu gelangen erklären Linien, Fahrpläne und Haltestellen.

Die beste Wanderzeit im Bryce Canyon

Der Bryce Canyon ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Zum Wandern eignen sich jedoch nicht alle Jahreszeiten gleich gut.

Frühling (April bis Mitte Juni): Anfang April können die Trails im Amphitheater in höheren Lagen noch verschneit sein, im Mai werden sie wieder frei. Das Licht ist weich, und der Kontrast zwischen Restschnee und dem Ocker der Hoodoos wirkt eindrucksvoll. Die Besucherzahlen bleiben überschaubar.

Sommer (Mitte Juni bis Mitte September): Hochsaison. Tagsüber angenehme Temperaturen von 20 bis 27 °C, aber im Juli und August ziehen zwischen 13 und 17 Uhr regelmäßig heftige Gewitter auf. Starte grundsätzlich vor 7 oder 8 Uhr.

Herbst (Mitte September bis Oktober): Unsere bevorzugte Zeit. Deutlich weniger Besucher, warmes Licht und tagsüber milde Temperaturen. Achtung: Ab Oktober sinken die Nächte unter 0 °C, und die Morgen können kalt sein.

Winter (November bis März): Die Hoodoos unter einer Schneedecke sind spektakulär, und der Park ist fast leer. Für die Trails im Amphitheater brauchst du Steigeisen oder Microspikes. Von Dezember bis März sinken die Temperaturen jede Nacht unter 0 °C, und starke Schneefälle sind häufig.

Eine monatsweise Analyse mit Temperaturen und Niederschlag findest du in unserem Guide zur besten Reisezeit für den Bryce Canyon. Das Wetter im Bryce Canyon beschreibt die saisonalen Bedingungen und die Warnungen, auf die du achten solltest.

Welche Wanderung passt zu dir?

Profil Empfohlener Trail Dauer
Erster Besuch, mittelschwer Queen's Garden + Navajo Loop 2:30 bis 3 Stunden
Familie mit Kindern Queen's Garden oder Rim Trail (Sunrise-Sunset) 1 bis 2 Stunden
Wenig Zeit, neugierig Mossy Cave Trail 1 Stunde
Sportlich, Höhenunterschied, Einsamkeit Fairyland Loop ganzer Tag
Fotografie (nahe Hoodoos) Navajo Loop / Wall Street 1 bis 1:30 Stunden
Mit Hund nur Rim Trail variabel
Panorama vom höchsten Punkt Riggs Spring Loop (Rainbow Point) 4 bis 5 Stunden
Mehrtägig, Backcountry Under-the-Rim Trail 2 bis 3 Tage

Für deinen vollständigen Besuch, bei dem du im Park nichts verpasst, bündelt unser kompletter Bryce-Canyon-Guide alle Highlights, von Aussichtspunkten bis zur Tierwelt.

Häufige Fragen

Welche Wanderung ist die beste im Bryce Canyon?

Für den ersten Besuch ist die Kombination aus Queen's Garden + Navajo Loop die beste Wanderung im Bryce Canyon: etwa 5,6 km, mittelschwer, 2:30 bis 3 Stunden. Sie führt dich ins Herz der Hoodoos und durch Wall Street, den meistfotografierten Sandsteinkorridor des Parks.

Welcher Trail im Bryce Canyon ist für Anfänger am besten?

Der Queen's Garden Trail ist für Anfänger im Bryce Canyon am besten geeignet: 2,9 km hin und zurück, 91 m Höhenunterschied und spektakuläre Felsformationen, die für die meisten Fitnesslevel machbar sind. Auch wenn du nicht besonders fit bist, schaffen es die meisten Wanderer bis zum Ende.

Ist Wandern im Bryce Canyon schwierig?

Wandern im Bryce Canyon ist nicht überall schwierig, es gibt Optionen für jedes Niveau. Trotzdem führen selbst die als „leicht“ eingestuften Trails unter den Rim hinab und wieder hinauf, und die Höhenlage von 2.400 bis 2.700 m verstärkt die Ermüdung. Plane mehr Wasser und Zeit ein als gewohnt.

Ist Wandern im Bryce Canyon sicher?

Ja, Wandern im Bryce Canyon ist sicher, wenn du einige konkrete Regeln beachtest: Nimm mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person mit, da es an den Trails keine Quelle gibt, starte im Sommer früh, um die Nachmittagsgewitter zu vermeiden, rüste deine Schuhe im Winter mit leichten Steigeisen aus und bleibe auf den markierten Trails.

Brauche ich zum Wandern im Bryce Canyon ein Permit?

Für Tageswanderungen im Bryce Canyon brauchst du kein Permit. Der Eintritt in den Park, 35 US-Dollar pro Fahrzeug und 7 Tage gültig, ist die einzige Pflicht. Für jede Übernachtung im Backcountry ist dagegen ein Backcountry Permit vorgeschrieben.

Gibt es im Bryce Canyon leichte Wanderungen für Familien?

Ja, im Bryce Canyon gibt es leichte Wanderungen für Familien: Der Queen's Garden Trail mit 2,9 km, der Mossy Cave Trail mit 3,2 km und der asphaltierte Abschnitt des Rim Trail zwischen Sunrise Point und Sunset Point sind die besten Optionen mit Kindern.

Darf ich im Bryce Canyon mit meinem Hund wandern?

Mit deinem Hund darfst du im Bryce Canyon nur auf dem Rim Trail wandern, und zwar an einer höchstens 2 m langen Leine. Alle anderen Trails sind für Tiere gesperrt, auch die meistbesuchten wie Navajo Loop oder Queen's Garden.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern im Bryce Canyon?

Die beste Zeit zum Wandern im Bryce Canyon ist der Frühling, besonders Mai und Juni, sowie der Herbst im September und Oktober: angenehme Tagestemperaturen, weniger Besucher und schneefreie Trails. Eine vollständige monatsweise Analyse findest du auf unserer Seite zur besten Reisezeit.

Gibt es Rundwege im Bryce Canyon?

Ja, im Bryce Canyon gibt es mehrere Rundwege: den Navajo Loop mit 2,2 km, den Peekaboo Loop mit 8 km, den Fairyland Loop mit 13 km und den Riggs Spring Loop mit 14,5 km. Die Kombination aus Queen's Garden + Navajo Loop bildet zwischen Sunrise Point und Sunset Point fast einen Rundweg.

Wie erreiche ich die Trailheads im Bryce Canyon?

Die Trailheads im Bryce Canyon erreichst du mit dem Auto über die UT-63. Parkplätze gibt es bei Sunrise Point, Sunset Point, Bryce Point und Fairyland Point. In der Hochsaison von Juni bis September sind sie ab 8 oder 9 Uhr morgens oft voll. Der kostenlose Shuttle des Parks ist dann sehr zu empfehlen. Unsere Seite zu Anreise und Verkehr erklärt Linien und Fahrpläne.